Tracing-App

Leserumfrage: Nutzen Sie die Corona-Warn-App?

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Symbolbild

Nach Kontaktbeschränkung, Maskenpflicht und vermehrten Tests soll nun eine sogenannte Tracing-App helfen, die Ausbreitung von Corona einzudämmen, indem sie den „digitalen Handschlag“ zweier Smartphones dokumentiert.

Außerdem soll sie ermöglichen, Kontaktpersonen schnell zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat. Die Bundesregierung plante diese App zum Schutz der Gemeinschaft. 

Manche sehen darin eine Chance, andere sehen Probleme mit dem Datenschutz und fürchten eine Überwachung.

Die Benutzung der App basiere laut Bundesregierung ausschließlich auf Freiwilligkeit. „Sie wahrt die Anonymität“, sagte der Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn in der Vorstellung der ersten Version dieser App durch die Bundesregierung.

Die App nutzt nach Angaben der Regierung die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die sie installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen unter bestimmten Kriterien wie Abstand und Zeit. Dann tauschen die Geräte untereinander „Zufallscodes“ aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App nutzen. Die App prüft, ob der Nutzer die Corona-positiv getestete Person getroffen hat. Ist das der Fall, zeigt die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaube dieses Verfahren Rückschlüsse auf die Person oder ihren Standort.

Wie stehen die Kreisbote-Leser zu der App? Wer wird sie nutzen?

kb

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