Mit viel Glitzer und Konfetti

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Traditionell schlängelt sich der "Wurm" über mehrere Kilometer durch die Straßen Marktoberdorfs.
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He-du-Hee lautet auch zum 50. Jubiläum der Ruf der Fasnachter.
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Guggamusik aus Weißenhorn als bayerischer Löwe.
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Fußball-WM in Grönland. In Katar sei's viel zu heiß, meinen die Altdorfer Pappnasen.
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Gratulanten und Geschenke zum 50. Gaudiwurm-Geburtstag.
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Gratulanten und Geschenke zum 50. Gaudiwurm-Geburtstag.
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Viel Glitzer zum Jubiläum des Gaudiwurm.
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Schrill, süß und kein bisschen klebrig - die Glücksbärchen aus Seeg.

Marktoberdorf – Ein kräftiges He-du-Hee und Marktoberdorfs Straßen erbebten im Faschingstrubel! Zum 50. Mal schlängelte sich am Faschingssonntag der Gaudiwurm durch die Straßen der Innenstadt – und Tausende kamen, um zu gratulieren.

Darunter zahlreiche Gruppen aus der Kreisstadt und Umgebung sowie Groß und Klein, die entlang des Umzugs schauten, staunten und jubelten. Insgesamt nahmen rund 1600 Fasnachter in 64 Zugnummern am Gaudiwurm teil. Bunt, laut und verrückt, mit viel Glitzer und Konfetti feierten rund 40.000 Narren „ihren“ 50. Gaudiwurm. 

Stadtkapelle, MSC (Motorsportclub MOD) und Trachtenverein brachten sich selbst als knallbunte Geschenke zur Feier mit – kein Wunder, in der langen, 50-jährigen Gaudiwurm-Geschichte waren genau diese drei Vereine bereits bei jedem Umzug dabei. Die Oberdorfer Maskerer sangen zum Geburtstag ein rockiges Ständchen, ZZ Top ließ grüßen. 

Auch die Stadtteile bevölkerten mit kuriosen und furiosen Kostümen die Gaudi: als maßlose, plüschige Biber (Leuterschacher Agenten), als freche Schlümpfe und lustige Minions (Musikkapelle Sulzschneid und Musikverein Rieder), als Waldgeister (TSV Bertoldshofen) und VW-Mechaniker im Skandalfieber (FC Thalhofen) sowie als feine Hutmacher aus Alice im Wunderland (Fratzenschmierer Leuterschach). 

In der Fantasie der Fasnachter könnte dank Klimawandel die altehrwürdige Lindenallee zur Palmenallee auswachsen (Musikkapelle Geisenried), statt Störchen würden nun bald künstliche Drohnen dem Babyboom dienen (Trachtenverein Schwäbischer Rigi Stötten) und Penner könnten mithilfe von „Homebanking“ die Innenstadt beleben. Vom wilden Westen ins wilde Gallien, von der politischen Bühne ins Kasperltheater war es in Marktoberdorf immer nur einen Wimpernschlag weit. 

Insgesamt sorgte der 50. Gaudiwurm bei mildem Februarwetter für ausgelassene, heitere Faschingslaune. Die Gruppen hatten sich mit schaurig-schönen Wagenaufbauten wie dem „Traumschiff MS Auerberg“ (Steadar und Hofar Hütte) oder dem Ritt auf dem wilden Stier (Hüttenfreunde Lengenwang) ordentlich ins Zeug gelegt. Guggenmusik aus Rohrdorf heizte den Zuschauern zuerst beim Umzug wie später vor dem Rathaus kräftig ein. Wer wollte, konnte die Gaudi in den Gaststätten ausklingen lassen.

von Angelika Hirschberg

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