Positive Bilanz bei der Mitgliederversammlung von Aufbruch-Umbruch

"Wir können Fasching"

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Mit Optimismus in die Zukunft – und mit Vorfreude auf den kommenden Fasching – blicken Vorstand und neue Ehrenmitglieder bei Aufbruch-Umbruch: Brigitte Salomon (v. li.), Franz Jung, Hans Schwangart, Nicole Martin, Renate Jung, Iris Schweinberger, Peter Scharl und Albert Weiß.

Kaufbeuren – „Kaufbeuren will seinen Fasching – und wir sind bereit, ihn zu machen“, so der Vorsitzende des Faschingvereins Aufbruch-Umbruch Hans Schwangart bei der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung.

Eine „erfreuliche“ Anzahl an Mitgliedern, darunter auch der Dritte Bürgermeister Ernst Holy sowie MdL Berhard Pohl (FW), hatten sich eingefunden. Dies veranlasste Hans Schwangart zu der Feststellung, dass die Vorstandschaft in den zurückliegenden zwei Jahren „nicht alles falsch gemacht“ haben könne. Mit Optimismus könne der Verein nun wieder in die Zukunft blicken. Kaufbeuren habe bewiesen, „dass wir Fasching können“ und so werde Aufbruch-Umbruch auch in Zukunft dafür sorgen, dass ein jeder lacht, so Schwangart. 

Dies spiegelte sich auch hinsichtlich des Vereins selbst im Jahresbericht der Vorstandschaft wider. Mit Johannes Huber konnte man das mittlerweile hundertste Mitglied begrüßen und auch sonst habe der Verein bewiesen, „dass Aufbruch-Umbruch lebt“. Trotz „gewisser Vorbehalte und verschiedenen Anfangsproblemen“ seien die Aufbruch-Umbruch Vorstellungen 2014 laut dem Vorstand im Stadtsaal mit großem Erfolg durchgeführt worden. Vor allem die „Wiedergeburt“ der Wertachgarde, die mit 39 Mädchen aufgetreten war, bewertete Hans Schwangart als großen Erfolg. 

Positives gab es auch hinsichtlich des Kartenverkaufs zu berichten: Mit einer Auslastung von durchschnittlich 87,12 Prozent könne man bei einem Neuanfang sehr zufrieden sein. Man wolle deshalb den eingeschlagenen Weg fortsetzen und 2015 den Ablauf beibehalten. Ebenso sehe Schwangart die Einladung von Jürgen Richter als „Aktivem“ bei der nächsten Faschingsveranstaltung „Schwaben weissblau“ in Memmingen als Erfolg und Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Mit Dankesworten an alle Mitwirkenden und nicht zuletzt an Regisseur Sepp Eichhorn richtete Hans Schwangart den Blick nach vorn und mahnte, „nicht nachzulassen“. Schließlich stehe die neue Saison unter dem Motto „Festspielhaus am Bärensee“ schon vor der Tür. 

Susanne Roßkopf berichtete im Anschluss, die „Burongaudi“ habe alle Erwartungen übertroffen und deshalb seien die Vorbereitungen für den „Gaudiwurm“ im Jahre 2015 bereits in vollem Gange. Wie die Organisatorin erklärte, wolle man die Zugstrecke sogar verdoppeln. Beginn soll dann im Spitalhof sein, danach führt der Zug über Pfarr- und Ledergasse, Alleeweg und Schmiedgasse. Erste Anmeldungen seien bereits eingegangen, darunter auch eine Zusage der unter den Fasnachtfreunden bestens bekannten „Dorfbachfurzer“. Helfer gesucht! Eine Bitte hatte Susanne Roßkopf noch zum Abschluss: Sie bräuchte für diese Veranstaltung noch unbedingt ein paar tatkräftige Helfer. 

Nach einigen Satzungsänderungen und dem Kassenbericht, der dank gestiegener Umsätze beim Lagerleben und den erfolgreichen Vorstellungen im Stadtsaal mit einem guten Plus ausfiel, konnten die anstehenden Neuwahlen eingeleitet werden. Hans Schwangart und Brigitte Salomon wurden in ihrem Ämtern als allein vertretungsberechtigte Vorstände bestätigt. Anstelle von Nicole Martin, die künftig eine „Stellvertreterrolle“ übernimmt, wurde Peter Scharl als weiteres Mitglied in den Vorstand gewählt. Iris Schweinberger und Albert Weiß sind weiterhin Vertreter des Vorstandes. Günther Seydel und Carmen Nieberle sind als Kassenprüfer zuständig, Renate und Franz Jung wurden abschließend für ihre Verdienste zu Ehrenmitgliedern und Achim Meirich zum Ehrenvorstand ernannt. Hans Schwangart schloss die Versammlung mit einem kräftigen „Muh-Haggl“ als Gruß an alle Faschingsfreunde in und um Kaufbeuren. von Klaus-Dieter Körber

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