Weichen stellen für die Zukunft

Robert Pöschl kandidiert als Buchloer Bürgermeister

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Robert Pöschl ist Bürgermeisterkandidat der CSU Buchloe für die kommenden Wahlen im Jahr 2020.

Buchloe – Ein Gymnasium für Buchloe, die Renovierung des Hallenbades, ein neues Feuerwehrgerätehaus. In Buchloe hat sich in den zurückliegenden Jahren einiges getan. Im kommenden Jahr wird Bürgermeister Josef Schweinberger nun nach 16 Jahren sein Amt ablegen. Deshalb bestimmte der CSU Ortsverband Buchloe kürzlich Robert Pöschl einstimmig zu ihrem neuen Bürgermeisterkandidaten.

29 Wahlberechtigte waren anwesend, als CSU-Ortsvorsitzender Franz Nusser Robert Pöschl als Kandidaten vorschlug. Der 48-Jährige ist in Buchloe geboren und aufgewachsen, seit 17 Jahren ist er im Stadtrat tätig. „Ich will vieles der Stadt zurückgeben, was die Stadt mir eröffnet hat.“ Er habe immer gespürt, dass sich die Stadt um die Menschen kümmere.

Neben dieser emotionalen Verbundenheit, sind es vor allem die Erfahrungen als Kreiskämmerer des Landkreises Ostallgäu und Vorsitzender des Musikvereins „Frohsinn“ Lindenberg, die seine Entscheidung, sich der Wahl zu stellen, beeinflussen. So wolle er einen Schwerpunkt im Gesundheits- und Sozialwesen legen. Obwohl Buchloe mit seinem Krankenhaus im Moment gut da stehe, sei diese keine Selbstverständlichkeit und müsse erhalten werden. Pöschl betonte auch immer wieder, wie wichtig die Bildung für die Entwicklung der Gesellschaft sei, weshalb er sich auch in diesem Bereich einsetzen möchte.

Konkrete Vorstellungen in Sachen Innovationen hat der CSU-Kandidat ebenfalls schon: Er sei sich sicher, dass Menschen lieber im ländlichen Raum als in der Großstadt leben. Buchloe solle nicht nur analoger, sondern auch digitaler Knotenpunkt werden. Digitalisierung sei in seinen Augen eine Möglichkeit, der Bevölkerung vor Ort Arbeitsplätze zu verschaffen. „Datenautobahnen statt Pendlerparkplätze“ präzisierte er seine Vorstellung von einem innovativen Buchloe. „Ich bin kein Bürgermeister, der im Rathaus sitzt, sondern ein Bürgermeister, der bei den Menschen sein wird“, versprach Pöschl außerdem. Er wolle das Ehrenamt fördern und auch in den Ortsteilen das gesellschaftliche Leben unterstützen und voranbringen. Nicht alles, was für Buchloe gut sei, dürfe auch eins zu eins für die Ortsteile übernommen werden. „Ich will Buchloe als liebenswerte und lebenswerte Stadt erhalten, in der die Menschen gerne leben und sich einbringen“, erklärte Pöschl.

Gleichzeitig wolle er auch denen eine Stimme geben, die sich still verhalten und ihren Unmut dann durch Protestwahlen zum Ausdruck bringen. Diese müsse man ernst nehmen und in Diskussionen einbinden. „Als Bürgermeister möchte ich integrieren, nicht spalten“, so Pöschl.

Dass er mit seiner Meinung nicht alleine da steht, zeigte die anschließende Wahl. Alle 29 anwesenden Wahlberechtigten gaben ihre Stimme dem vorgeschlagenen Bürgermeisterkandidaten.

von Agnes Reißner

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