"Für einen Traum kämpfen"

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Oskar Keymer wirbt für das neue „Azubi+“-Magazin.

Jungdarsteller Oskar Keymer ist am 6. November 2003 in Köln geboren und dort auch aufgewachsen. Nachdem er in einer Episode von Die Bülent Ceylan Show und in zwei Episoden der Serie Heldt aufgetreten ist, war er 2015 in dem Kinofilm „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ zu sehen. In „Conni & Co“ spielte er an der Seite von Emma Schweiger Schüler Paul, den er auch in der Fortsetzung „Conni & Co – Das Geheimnis des T-Rex“ spielen wird. Anlässlich des Heimkinostarts von „Conni & Co“ (Warner Bros.,) am Donnerstag, 23. Februar sprach Kreisbote-Redakteurin Sandy Kolbuch mit Oskar.

Wann wurde dein Traum beziehungsweise dein Wunsch geweckt, Schauspieler zu werden?

Oskar: Als wir im zweiten Schuljahr ein Zirkusprojekt mit dem Zirkus „Johnny Casselly“ hatten und ich dort den Clown gespielt habe. Danach war mir klar, dass ich mal in einem Film mitspielen wollte.

Kanntest du die Bücher von Conni, bevor du das Drehbuch gelesen hast?

Oskar: Ja ich kannte die Pixiebücher von Conni, aber das erste „Conni & Co“-Buch für Ältere habe ich dann vor Drehbeginn gelesen.

Conni und Paul sind zu Beginn des Schuljahres unzertrennlich. Doch dann entzweien sie sich, weil die Mitschüler sie auseinanderdrängen. Wie gehst du privat mit solchen Situationen um? Lässt du dir von deinen Mitschülern vorschreiben, mit wem du befreundet sein darfst?

Oskar: Nein, das würde ich mir natürlich nicht vorschreiben lassen, aber Gott sei Dank habe ich eine solche Situation im echten Leben noch nicht erlebt.

Hast du Haustiere? Wie muss man deiner Meinung nach mit Tieren umgehen?

Oskar: Ja ich habe selber zwei Katzen und man sollte Tiere genauso respektvoll wie seine Mitmenschen behandeln. Und ich finde es auch nicht gut, dass Tiere laut Gesetz nur „Sachen“ sind.

Wenn man selbst noch die Schulbank drückt, macht es Spaß, auch im Film zur Schule zu gehen?

Oskar: Ja das ist okay, weil man im Film nicht wirklich lernen und keine Klassenarbeiten schreiben muss.

Nach welchen Kriterien wählst du deine Projekte aus und wer unterstützt dich dabei?

Oskar: Die Projekte wähle ich so aus ob mir die Geschichte gefällt und ob ich die Rolle spielen möchte, und meine Eltern, meine Agentur und meine Schule unterstützen mich dabei. Wenn mir ein Projekt nicht gefällt, gehe ich auch erst gar nicht zum Casting.

Musstest du für die Rolle des Paul ein Casting durchlaufen oder hatte der Regisseur dich schon im Hinterkopf?

Oskar: Ich musste das Casting ganz normal durchlaufen, weil die Regisseurin Franziska Buch mich vorher noch gar nicht kannte. Aber gleich in der ersten Castingrunde haben wir uns richtig gut verstanden und konnten prima miteinander „arbeiten“. Danach gab es noch einen Recall, zuletzt ein Finalcasting und dann habe ich die Rolle Paul bekommen.

Du nutzt Facebook, um auf deine Filme oder Berichte über dich aufmerksam zu machen. Wie wichtig sind dir die sozialen Netzwerke?

Oskar: Facebook nutze ich nicht so häufig, aber bei Instagram bin ich recht aktiv. Allerdings muss ich immer gut aufpassen was ich poste oder welche Äußerungen ich treffe, damit ich nicht zu viel über mein Privatleben preisgebe.

Inwieweit hat sich dein Leben nach den Leinwandauftritten verändert?

Oskar: Eigentlich gar nicht, denn zu Hause ist alles ganz normal mit Schule, Hausaufgaben und Hobbys, aber wenn ich drehe und am Set bin, verläuft mein Leben anders. Dann gehe ich nicht zur Schule, sondern werde morgens zum Drehen abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht.

Schule und Schauspielerei – da wird die Zeit oft knapp. Musst du viele Kompromisse in Kauf nehmen und wie sieht die Regelung mit den Fehlzeiten im Unterricht aus?

Oskar: Wenn ich während der Schulzeit drehe, muss ich den versäumten Unterrichtsstoff nacharbeiten und das mache ich dann an den Wochenenden zusammen mit meinen Eltern und Nachhilfelehrern. Das ist aber okay für mich, denn das Drehen macht mir so viel Spaß, dass ich auch gerne dafür am Wochenende lerne…

Welchen Stellenwert hat das Thema Ausbildung in deiner Familie und für dich selbst?

Oskar: Eine Ausbildung zu machen ist für uns auf jeden Fall wichtig und meine Eltern unterstützen mich bei meinem Wunsch Pilot zu werden.

Wie denken Freunde und Mitschüler über das Thema Ausbildung? Ist das jetzt bereits ein wichtiges Gesprächsthema?

Oskar: Nein, wir sind ja erst in der 7. Klasse und da ist das noch kein großes Thema….wir haben ja noch Zeit.

Denkst du alternativ über eine Ausbildung als zweites Standbein neben der Schauspielerei nach? Und wenn ja, was würde dich interessieren?

Oskar: Ja auf jeden Fall, neben der Schauspielerei ist mein zweiter Berufswunsch „Pilot“.

Welchen persönlichen Rat würdest du Schülern geben, die sich nicht sicher sind, was sie mal werden wollen?

Oskar: Dass sie sich gut überlegen sollen, was ihnen Spaß macht und was sie daraus beruflich machen können. Und dann auf jeden Fall für ihren Traum zu kämpfen und alles zu geben.

Danke für deine Zeit Oskar.

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