Feuerwehr hilft bei der Verteilung

Erste Teillieferung für Schutzausrüstung im Ostallgäu eingetroffen

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Landrätin Maria Rita Zinnecker und Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz prüfen einen Teil der ersten Materiallieferung.

„Mit das größte Problem für den medizinischen und pflegerischen Bereich sind im Kampf gegen das Coronavirus die knappen Bestände an Materialien, wie persönlicher Schutzausrüstung, Schutzmasken und Desinfektionsmittel“, erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker die derzeitige Situation.

Um Abhilfe zu schaffen hat Ministerpräsident Markus Söder zugesagt, dass der Freistaat Bayern 700.000 Einheiten an Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel bestellt und über das Technische Hilfswerk an die Landkreise verteilt. Die erste Teillieferung ging vergangenen Freitag in Marktoberdorf ein.

Sofort begann die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) Ostallgäu mit Unterstützung der Feuerwehren über 3.000 Schutzmasken, rund 2.500 Handschuhe, 110 Schutzanzüge und 300 Liter Desinfektionsmittel an insgesamt 45 Alten- und Pflegeheime, sowie ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen zu verteilen.

„Die Lieferung schnellstmöglich an die Orte und Einrichtungen, die Priorität haben, zu bringen, war unser vorrangiges Ziel“, erläuterte Zinnecker. „Hier gebührt mein Dank, dem THW und den Feuerwehren vor Ort, die die Verteilung vorgenommen haben. In dieser Krise wird wieder einmal klar, wie wichtig und verlässlich die ehrenamtlichen Hilfskräfte sind“, stellt die Landrätin als Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz klar.

Die Verteilung durch die FüGK erfolgt im Rahmen der vom Innenministerium vorgegebenen Prioritäten, wonach vorrangig Beteiligte des Gesundheitswesens nach dem Prinzip des Schutzes von Risikogruppen und der medizinischen Notwendigkeit berücksichtigt werden.

Weitere Bereiche, die berücksichtigt werden, sind die Krankenhäuser und der öffentliche Gesundheitsdienst selbst.

Die FüGK hofft, dass möglichst bald neue Lieferungen des Freistaats eingehen. „Diese erste Teillieferung war ein Anfang, nachdem es sich bei den Gegenständen aber um Verbrauchsmaterial handelt, benötigen wir eine kontinuierliche Belieferung“, wünscht sich Zinnecker die dauerhafte Versorgung.

Kreisbote

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