Erster Testlauf erfolgreich

Ostallgäuer Bio-Burger:  Schmackhaftes Ergebnis neuer Kooperationen

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So sieht er aus, der Ostallgäuer Bio-Burger mit regionalen und ökologisch produzierten Zutaten.

Landkreis – Ein Burger mit Bio-Zutaten aus dem Ostallgäu? Auf Initiative der Öko-Modellregion Ostallgäu haben sich Bio-Bauern und Verarbeiter zusammengeschlossen und den ersten Ostallgäuer Bio-Burger realisiert. Der erste Testlauf am Biolandhof Schreyer war erfolgreich.

„Die Idee dahinter ist, neue Kooperationen zwischen Bio-Bauern und Bio-Verarbeitern zu schaffen und den Konsumenten ein transparentes und authentisches Produkt aus der Region zu bieten. Das ist nicht nur Bio-Landwirtschaft aus der Region zum Anfassen, sondern auch zum Essen“, sagt der Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, Florian Timmermann.

Im ersten Testlauf stammte das Fleisch des Burgers vom Biolandhof Schreyer in Stötten am Auerberg und die Milch für den Biokäse vom Bio-Betrieb Hebernhof in Seeg. Den Käse stellte die Hofkäserei Kraus in Ebersbach her. Das Burgerbrot wurde eigens von der Bäckerei Lipp aus Rückholz aus Bio-Zutaten angefertigt und die Tomaten, der Salat und die Zwiebeln stammten vom Grasserhof in Aitrang. Ein Rezept für die Burgersoße kreierte Daniel Endrass vom Königswirt, bei dem das Bio-Fleisch vom Betrieb Schreyer schon zum festen Bestandteil der Speisekarte gehört.

Familie Endras (Königswirt, v. li.), Jana Betz (Landratsamt Ostallgäu), Severin Schmölz (Bio-Landwirt) sowie Stefan und Renate Schreyer (Bio-Landwirte) stellen den Bio-Burger vor. 

Wie geht es nun weiter mit dem Bio-Burger? „Das Feedback der Kunden von der ersten Vermarktungsaktion ist super, trotzdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, da machen wir uns nun daran“, sagt Renate Schreyer vom Biolandhof Schreyer. Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird nun den Pilotversuch analysieren und das Projekt weiterentwickeln. Das Ziel ist, dass die zahlreichen bäuerlichen Direktvermarkter im Ostallgäu den Bio-Burger in Zukunft anbieten und dass dadurch neue Partnerschaften zwischen Bauern, Verarbeitern und Konsumenten entstehen. Eine Schulung für Bauern ist im Dezember geplant. „Wir wollen das gewonnene Wissen an alle interessierte Bauern in der Region weitergeben und den Konsumenten die Möglichkeit geben, die Landwirtschaft und das Handwerk vor Ort durch Ihre Kaufentscheidung bewusst zu gestalten“, sagt Timmermann. So rücke das Ostallgäu dem Ziel des bayerischen Landwirtschaftsministeriums 30 Prozent Ökolandbau in Bayern bis zum Jahr 2030, wieder ein Stückchen näher.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Öko-Modellregion gibt es im Internet auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de oder direkt bei Projektmanager Florian Timmermann, E-Mail: florian.timmermann@lra-oal.bayern.de, Tel. 08342/911-453.

kb

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