Alpencross zum Gardasee

Rund 6.300 Euro fürs Kinderhospiz

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Bei Hitze über den Tag und nächtlichen Temperaturen von rund fünf Grad war die körperliche Belastung hoch.

Kaufbeuren – Schirmherrin MdL Angelika Schorer gab am Freitg um 15 Uhr den Startschuss am Kaufbeurer Neptunbrunnen, und dann ging es los mit der Spendentour zu Gunsten des Kinderhospizes St. Nikolaus. Die Kaufbeurer Hobbysportler Petra Paule und Thomas Kling hatten sich das sportliche Ziel gesetzt, in 24 Stunden zum Gardasee zu radeln.

Zahlreiche Zuschauer, darunter der Kaufbeurer OB Stefan Bosse und eine Vertreterin des Kinderhospizes St. Nikolaus, verfolgten den Start. Interessierte konnten die gesamte Tour über den Live-Ticker mitverfolgen. 

Bei „sonnigen“, oder besser gesagt heißen 33 Grad Celsius ging es für Paule und Kling Richtung Füssen. Das Lechtal erwartete sie daraufhin mit einem Gewitter. Im strömenden Regen ging es zum Fernpass. Im nächtlichen Inntal kam es zu tierischen und polizeilichen Begegnungen. Ein Huhn, mehrere Füchse und Hasen, ein Dachs und zwei Rehe wurden von den Radlern nach eigener Aussage nur „knapp verfehlt“. 

Aufgrund des sportlichen Zeitplans waren längere Pausen nicht drin. Und so wurde um 4.45 Uhr am Reschenpass bei 5,2 Grad Celsius und eiskaltem Wind sämtliche warme Kleidung gebraucht. Im Meraner-Becken verfuhren sich die beiden. Das Hintergrund Team brachte sie via GPS-Ortung zurück zur Strecke – allerdings kostete dies einige Zeit, die den beiden Radlern am Ende fehlte. 

Statt nach 24 Stunden, kam Thomas Kling nach 30 Stunden ins Ziel bei Torbole, um 21.03 Uhr, müde, aber nach eigener Aussage überglücklich. Petra Paule dagegen musste wegen einer Verletzung aufgeben – 35 Kilometer vor dem Ziel. Ein absoluter Erfolg war die Tour aber trotzdem, kamen so doch immerhin rund 6.300 Euro zusammen. Regionale Unternehmen hatten im Vorfeld einzelne Streckenabschnitte sponsern können. 

Auf die Idee zur Spendenfahrt waren Paule und Kling gekommen, weil Thomas Kling schon seit einigen Jahren Mitglied im Förderverein der Einrichtung ist. „So eine 24-Stunden-Fahrt hat mich außerdem schon immer gereizt. Jetzt konnten wir die sportliche Herausforderung mit einem guten Zweck verbinden und eine breite Öffentlichkeit auf die Arbeit des Hospizes aufmerksam machen“.

von Michaela Frisch

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