Pforzener Fastnachter trotzen Wind und Wetter bei buntem Umzug

Stürmisches Faschingstreiben

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Beim Pforzener Faschingsumzug gab es viel zu sehen...
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Beim Pforzener Faschingsumzug gab es viel zu sehen...

Pforzen – Von ihrer bunten und ausgefallenen Seite zeigten sich die 40 Umzugsgruppen, die am Sonntag beim Pforzener Faschingsumzug auch bei windigem Wetter unbeirrt durch die Straßen zogen.

Die Narren aus Pforzen und den Umlandgemeinden geizten nicht mit kreativen Ideen und hatten auch den ein oder anderen Kommentar zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Ereignissen im Gepäck. Auch der Allgäuer Menschenaffen „Udo“ hatte seinen Auftritt.

Zahlreiche wetterfeste Fastnachter waren gekommen, um Zeuge des fröhlichen Events zu werden und den Einfallsreichtum der Teilnehmer zu bewundern. Die Gruppen begeisterten das Narrenvolk mit ihren vielfältigen Auftritten, den mühevoll gefertigten Kostümen und Bauwagen und versprühten gute Laune in großzügigen Mengen. Thematisch reichten die Auftritte von der Kassenbonpflicht, zum Funkloch und den Thomas Cook Spätheimkehrern, von Arche Noah bis Weltall. An einer Stelle kommt das dampfende „Klimakiller Albtraumschiff“ um die Ecke, woanders deklarieren personifizierte Bierflaschen „Mia san Bia“, es posieren Synchronschwimmer, und das FZB-Prinzenpaar Ihre Lieblichkeit Prinzessin Christina I. und Seine Tollität Prinz Martin III grüßt das Volk. Hier wird der Fachkräftemangel aufs Korn genommen, dort der Zettelwahnsinn durch den Kakao gezogen.

Udo ist mit von der Partie

Nun, da Pforzen nach dem Sensationsfund in der Hammerschmiede weltberühmt geworden ist, schaute natürlich auch Udo samt Namenspate Udo Lindenberg in der „Wiege der Menschheit“ vorbei: Die Faschingsknaller suchten nach Udos Frauen, während die Landsknechtstrommler Kaufbeuren versprachen: „Wir decken den Udo wieder zu, dann hat Pforzen seine Ruh'“. Auch so mancher Seitenhieb wurde in diesem Kontext munter verteilt („In Pforzen ward der Mensch geschaffen, in Kaufbeuren leben heut noch Affen“). Ihren eigenen Ur-Affen, „Ingo“, wollen dagegen die Ingenrieder in einem Felsenspalt gefunden haben.

Von Mahi Kola

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