Erste "Feuerprobe" schon bestanden

Pforzener Feuerwehr hat am Moosberg ein neues Zuhause gefunden

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Nach aufwendigen Umbauarbeiten ist aus einer ehemaligen Zimmerei ein wahres Schmuckstück für die Pforzener Feuerwehr am „Moosberg“ entstanden.

Pforzen – Nach mehr als 1.200 freiwilligen Einsatzstunden konnten Pforzens Floriansjünger nach 13-monatiger Bauzeit endlich ihr neues Domizil im Gewerbegebiet „Wertachauen am Moosberg“ beziehen.

Das im Ortszentrum gelegene alte Feuerwehrhaus war mittlerweile in die Jahre gekommen und gab bei anstehenden Inspektionen immer wieder Anlass zu Beanstandungen. Auch die Zu- und Ausfahrt war alles andere als optimal. Zukunftsorientiert wurde deshalb im Frühjahr 2018 nach einem neuen, besser gelegenen Standort Ausschau gehalten. Dabei stieß man im Gewerbegebiet „Wertachauen“ auf eine nicht mehr genutzte ehemalige Zimmerei. Wie sich mittlerweile herausstellte war das ein echter Glücksfall.

Schmuckes neues Zuhause

Im Dezember 2018 wurde nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss der Umbau dieser Immobilie am Moosberg in ein Feuerwehrhaus in Angriff genommen. Nach zahllosen intensiven Gesprächen mit den Aktiven der Feuerwehr unter Berücksichtigung der dabei vorgetragenen Wünsche und Anregungen ist es dem beauftragten Architekten Sebastian Geiger gelungen, ein modernes und bestens durchdachtes Feuerwehrgebäude zu schaffen. Neben drei Stellplätzen für derzeit zwei Feuerwehrfahrzeuge, einem großzügigen für 35 Personen ausgerichteten Schulungsraum und modern gestalteten sanitären Anlagen, sind auch noch Räumlichkeiten für die Jugendgruppe und für Sitzungen vorhanden. Die notwendigen Einsatzwege wurden optimiert und in der weitflächigen Außenanlage wurden genügend Parkplätze und Flächen für Übungsmöglichkeiten eingerichtet.

Auch für die noch vorhandenen historischen Fahrzeuge, nebst entsprechend alten weiteren Feuerwehrutensilien, fand sich auf einer Empore genügend Platz für eine dekorative Ausstellung.

Dies alles musste zusammen mit der kompletten Ausrüstung ins neue Gebäude transportiert und ordnungsgemäß an Ort und Stelle neu verstaut werden. Das erforderte von allen Aktiven – 53 Feuerwehrmännern, einer Feuerwehrfrau und acht Jungfeuerwehrlern – vollsten Einsatz. Wie nicht anders zu erwarten wurde diese Aufgabe einwandfrei gemeistert.

Erste Bewährungsprobe gut bestanden

Zwischenzeitlich gab es auch schon den ersten Einsatz vom neuen Standort aus. Wenige Tage nach dem Umzug mussten Pforzens Floriansjünger zu einem Gasalarm ausrücken. Auch diese „Erste Feuerprobe“ wurde mit Bravour bestanden und dabei zeigte sich, dass die Pforzener Wehr am richtigen Standort ihr neues Domizil und Zuhause gefunden hat.

Festliche Einweihung im nächsten Jahr

Wegen der Coronabeschränkungen erfolgt erst im kommenden Jahr die offizielle Einweihung und öffentliche Vorstellung – gleichzeitig mit den Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Pforzener Wehr. Also Gründe genug entsprechend zu feiern!


Klaus-Dieter Körber

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