Buchloe plant den neuen zentralen Busbahnhof

Warten auf den Bus

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So soll der zukünftige Busbahnhof in Buchloe einmal aussehen. Gut zu erkennen sind auch die Kurzzeitparkplätze für den Bahnhof.

Buchloe – Das Richtfest für den neuen Bahnhof wurde gerade vor ein paar Tagen gefeiert. Nun beschäftigte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit dem nächsten Schritt. Es geht um die Planung für den neuen zentralen Busbahnhof (ZOB).

Aus einem Wettbewerbsverfahren war das „Architektenbüro Stadtmüller Burkhardt Graf Architekten“ aus Kaufbeuren als Sieger hervorgegangen. Wendelin Burkhardt präsentierte dem Stadtrat zwei Entwürfe in einer 3-D-Projektion. Relativ schnell war klar, dass die abgespeckte Lösung bevorzugt werden soll, denn diese ist um rund 300000 Euro billiger. Statt 1,5 würden dann nur noch 1,26 Millionen Euro auf die Stadt zukommen. 

Die Neugestaltung des Omnibusbahnhofes wird aber nur ein weiterer Mosaikstein sein, um Buchloes Zentrum attraktiver zu gestalten. Mit zu dem Paket wird die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes und die Ausbauplanung für das Modehaus Stammel gehören. Insgesamt sollen bis zu vier Busse gleichzeitig am geplanten Busbahnhof halten können. Zwischen dem Gleis 1 des Bahnhofs und dem Busbahnhof werden auf einer Länge von 50 Metern überdachte Fahrradständer gebaut. 

Am jeweiligen Ende sollen drei Meter breite Ein- und Ausgänge für die Radfahrer vorgesehen werden. Eine dritte Öffnung hielt Stadtbaumeister Herbert Wagner nicht für sinnvoll, weil sich dann die Radfahrer mit ihren Vehikeln durch die wartenden Busfahrgäste drängeln müssten. Die Bushaltespuren werden normal asphaltiert. Von der teuren Lösung einer Betonierung nahmen die Planer aus Kostengründen Abstand. Die zum Gleis 1 gelegene erste Bushaltespur ist überdacht. Am Wartebereich der zweiten Busspur sollen an den Einstiegen zum Bus kleinere freistehende Wartehäuschen gebaut werden. Auch für Sitzmöglichkeiten wollen die Planer im Zuge dessen sorgen. Vier Bänke sind vorgesehen. 

Detailplanung steht an 

Die Grundsatzplanung wurde vom Stadtrat abgesegnet. Nun geht es in die Detailplanung. Bürgermeister Josef Schweinberger kündigte an, dass man sich über Materialien und das Aussehen der Fahrradständer noch informieren wolle. von Siegfried Spörer

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