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Bei der Verbrauchermesse MIR: Plastikbesteck – und das in der Folie!

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© Pfeffer

Marktoberdorf – Mei liaber, dia Kritik isch wirklich berechtigt. Bei der Verbrauchermesse – MIR heißt sie kurz – ham si frei einige Leit drüber echauffiert, dass ma do beim Catering bloß so a billiges Plastikgschirr do ghett haut. Und dös war no derzua in ar Plastikfolie eipackt.

O im Oberdorfer Stadtrat haut’s noch a bissle a Nachgeplänkel geaba. Der Vávra Christian von de Greana sieht dau zurecht Rot – wenn ma bei so ar Ausstellung, die sonscht ja guat agnomma weard und alles sauber präsentiert weart, grad beim Gschirr so noatig nasparet. Und dass des Plastik­gschirr no derzua in a Folie eipackt isch, damit no mehr Abfall wegraumet weara muaß: „Dös gibt’s doch it“, haut der Grotz Peter sein Kopf gschüttelt.

Damit dös beim nächsten Mal besser gmacht weard, sollet dia von der Stadt glei rechtzeitig mit dem Caterer, der wo dau auf der Ausstellung im Einsatz war, rede und it bloß a bissle, sondern ordentlich drauf drucka, dass künftig anderst verfahre weard. Der Filser Ruprecht vom Marktoberdorfe Rathaus haut gsagt, dass er dös in d‘ Hand nemma will. Ma will schaue, was dau machbar isch – o in rechtlicher Hinsicht, ob die Stadt Auflaga mache ka an den Veranstalter.

Bloß sollet die Marktoberdorfer dau frei o mit de Kaufbeirar rede. Weil s` nächste Mol sind dia ja dran mit der MIR, also mit der Messe, die „Miteinander in der Region“ heißt. So a Hinweis ans Kaufbeirar Rathaus ka dau it verkehrt sei. O wenn er vo oba ra aus Marktoberdorf kommt. So a Gschirrmobil weard ma bei Gott doch no irgendwo herbringa, wo ma die Teller und des Bsteck ordentlich awäsche ka. Egal, ob dia Ausstellung in Kaufbeira oder in Marktoberdorf ausgrichtet weard! Oder muass dau gar der Oberdorfar Martl no dean Tellerwäscher macha?

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