Den Play-Offs ein Stück näher

Hart umkämpft war das Match der Joker gegen die Indians. Am Ende siegte der ESVK knapp mit 5:4 nach Penaltyschießen.

Nach dem nicht unbedingt erwarteten Sieg am Dienstag in Bremerhaven wollten die Kaufbeurer auch am Freitag in Crimmitschau gewinnen. Doch die Gastgeber hatten da etwas dagegen und konnten dank ihres klaren 4:0-Erfolgs und damit des dritten „Zu-Null-Erfolgs“ in Serie weitere Hoffnungen auf die Teilnahme an den Play-Offs hegen. Abhacken und nach vorne blicken, so gingen die Joker dann am Sonntag ins Heimspiel gegen die ebenfalls um die Play-off-Teilnahme kämpfenden Hannover Indians.

Um Kaufbeurens Torhüter Nummer Eins, Stefan Vajs, eine Auszeit zu gönnen, bekam Back-up Stefan Horneber am Freitag den Vorzug. An ihm lag es in Crimmitschau nicht, denn wenn seine Vorderleute Ladehemmung aufweisen, kann auch ein Torhüter nichts machen. Beim Heimspiel am Sonntag war die Treffsicherheit dann wieder gegeben. Vor rund 2.380 Zuschauern gelang nach dem Penalty-Schießen ein hart umkämpfter 5:4-Erfolg. Den besseren Auftakt erwischten die Gäste, sie dominierten im ersten Drittel. Danach kamen die Joker mehr ins Spiel und nach Toren von Andrew Mc Pherson und Dominic Krabbat stand es 2:2 Unentschieden. Brady Leisenring und Carl Hudson brachten den ESVK scheinbar auf die Siegerstraße, doch die Indians kamen noch zum unverhofften Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penalty-Schießen entscheiden. Hier trafen Levi Nelson und Andrew Mc Pherson. Joker zu den Steelers Eine durchaus lösbare Aufgabe haben die Kaufbeurer am kommenden Freitag zu bestehen. Gastgeber sind die Bietigheimer Steelers, ihres Zeichens Tabellenelfter. Im bisherigen Saisonverlauf weisen die Joker gegen die Schwaben aber noch eine negative Bilanz auf, denn vier gewonnenen Punkten stehen fünf verlorene gegenüber. Mit einem torreichen 7:5-Sieg konnten die Kaufbeurer in dieser Saison schon mal alle drei Punkte aus dem Ellental entführen. Für die Gastgeber ist das Match lediglich eine Vorbereitung auf die bald beginnende Abstiegsrunde, denn ihr Saisonziel, die Teilnahme an den Play-Offs, wurde schon in der Vorrunde quasi verspielt. Für die Joker hingegen wäre ein Sieg absolut notwendig. DNL-Team auf Platz Fünf Das Hauptziel, den Klassenerhalt in der DNL, haben die Kaufbeurer Jungs sogar schon vorzeitig erreicht. In der Abschlusstabelle der Hauptrunde belegt der ESVK sogar noch Rang 5 mit 49 Punkten und 123:147 Toren. Bei den beiden letzten Heimspielen gab es gegen Favorit Heilbronn vor 206 Besuchern eine 1:4 Niederlage, aber tags darauf konnten die Kaufbeurer die Jungs vom Krefelder EV vor 223 Zuschauern mit 7:4 Toren besiegen. Unangefochten an der Tabellenspitze in der Besucherrangliste rangiert dagegen der ESVK mit insgesamt 5.657 Zuschauern bei 18 Heimspielen, was einem Durchschnitt von 314 Zuschauern pro Spiel bedeutet. Die nun folgenden Play-Offs werden das aber sicher noch toppen.

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