Moderner Dichterwettstreit

„Poesie-Performer“

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Während Ko Bylanzky das Publikum noch zu einer Laola-Welle anheizt, probiert Yannik Sellmann schon den gewonnenen Champagner.

Kaufbeuren – Im Rahmen des Allgäuer Literaturfestivals fand am vergangenen Samstag ein Poetry Slam statt. Das Roundhouse war rappelvoll und Michael Vogel, der stellvertretende Geschäftsführer des Roundhouse, zeigte sich höchst zufrieden mit der Resonanz.

Auch altersmäßig war das Publikum gut durchmischt. Unter den Gästen war Gertrud Abt, zuständig für Kulturförderung bei der Lechwerke AG, der Hauptsponsorin des Allgäuer Kulturfestivals. Dr. Markwart Herzog, Leiter der Trägerin des Literaturfestivals, der Schwabenakademie Irsee, übergab nach einer kurzen Begrüßung an den Slam-Master Ko Bylanzky. 

Dieser hatte Poetinnen und Poeten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingeladen, die alle bereits mehrfach im Finale von Poetry Slams gestanden haben: Fatima Moumouni (Zürich), Daniel Wagner (Heidelberg), Bastian Vogel (Innsbruck), Yusuf Rieger (Berlin), Yannik Sellmann (München), Anna-Lena Obermoser (Graz), Brigitte Schnell (Heimenkirch) und Bert Uschner (München). Ihre Texte umfassten alle möglichen Genres und waren durch die Bank von hoher Qualität, so dass dem Publikum, das jeden Vortrag per Applaus-Votum zu bewerten hatte, die Wahl schwer fiel. 

Daniel Wagner und Yannik Sellmann traten schließlich im Finale noch einmal gegen einander an und erhielten gleich viel Beifall. Das Schallpegelmeßgerät zeigte 104 zu 104,1 Dezibel an. „Ein glasklarer Doppelsieg“ entschied Bylanzky. Die gewonnene Flasche Moët Chandon wurde dann an Ort und Stelle von allen Slammern gemeinsam geleert.

vonIngrid Zasche

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