Politik im Fokus der Oberdorfer Fasnachter

Mit dem Schlachtruf „HeDuHe“ starten die Oberdorfer „Fasnachter“ in die heiße Phase. Foto: Bauer

Die Tänzerinnen der Tanzgruppe Queens brachten es mit ihrem Motto „We will rock you“ auf den Punkt. D’´Oberdorfer „Fasnachter“ rockten durch die Kommunalpolitik der Stadt und ließen dabei kaum einen Prominenten ungeschoren davon kommen. Nahezu vier Stunden lang gelang es den „Fasnachtern“, ihre Gäste im prall gefüllten Modeon mit hintergründigen Sketchen und fetzigen Musik- und Tanzeinlagen in ihren Bann zu ziehen.

Die „Fasnachter“ hatten sich schon einiges einfallen lassen, um die Stimmung im Saal zum Kochen zu bringen. Um überhaupt in den Festsaal zu gelangen, wurde jeder Gast im Foyer zuerst gescannt, um die Fasnachtstauglichkeit zu überprüfen. Mit insgesamt 14 Bühneneinlagen mischten sie dann die Oberdorfer Kommunalpolitik und die Geschäftswelt richtig auf. Dabei reichte das Spektrum von der offenen Stallhaltung im Landratsamt, über die Umbenennung der Rauhkreuzung in Mode-Martin-Platz, die Gründung eine Bürgerinitiative FUS „Freies unabhängiges Sulzschneid“ bis hin zur vorausschauenden Schließung des Kreißsaales und zur Lösung der Grundschulproblematik in Oberdorf. Natürlich nahmen die Fasnachter auch die Straßenbaumaßnahmen und die überall präsenten Bauzäune aufs Korn. Diese würden den Weidzaun ersparen, denn sie erleichterten die Haltung der ständig wachsenden Anzahl von Rindviechern in der Stadt. Dabei machten liebevoll gestaltete Bühnenbilder und Kostüme die Vorstellungen auch zum Augenschmaus. Natürlich ließen die Veranstalter auch die Ohren nicht zu kurz kommen. Die Showband „Voice“ zog alle Register, um die Stimmung im Saal anzuheizen. Mit fetziger Musik begleiteten sie die gekonnten Tanzeinlagen der Gruppen „Bollywood“, „Vampire“ und „Queens“.

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