Vom Dienst freigestellt

Pornos: Ermittlungsverfahren gegen Ostallgäuer Priester

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Ostallgäu – Die Staatsanwaltschaft in Kempten ermittelt gegen einen katholischen Priester aus dem Ostallgäu. Auf seinem Computer sollen „strafrechtlich relevante digitale Materialien“, sprich strafbares pornografisches  Material, gefunden worden sein, teilte das Bistum Augsburg mit. Der Generalvikar habe den Priester mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt, heißt es.

Die Staatsanwaltschaft Kempten hat die Diözese Augsburg am vergangenen Freitag darüber informiert, dass durch die staatlichen Strafverfolgungsbehörden ein Ermittlungsverfahren gegen einen Priester des Bistums eingeleitet worden ist. Dabei wird dem Verdacht auf Besitz strafrechtlich relevanten digitalen Materials auf dessen privaten Computer nachgegangen.

Wie es die entsprechenden Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz in einem solchen Fall vorsehen, wurde der beschuldigte Priester mit Wirkung vom 27. November und bis zum Abschluss des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens durch den Generalvikar von seinem Dienst als Pfarrer freigestellt. Bis dahin gelte für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. „Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen und die Persönlichkeitsrechte des Beschuldigten können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte erteilt werden“, heißt es vom Bistum Augsburg in einer Pressemitteilung.

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