Ein prächtiges Festival geht zu Ende

Als Auftakt für das Festival der Vielfalt 2011 fand im Generationenhaus Kaufbeuren ein sogenanntes „Kartoffelfest“ statt. Bei Livemusik, leckeren Gerichten rund um die gelbe Knolle und vielen Freizeitangeboten für die Kinder startete die Festwoche.

Vergangenen Sonntag ging das achte „Festival der Vielfalt“ mit einem Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche zu Ende. „Mit 22 Veranstaltungen hatten wir uns einiges vorgenommen. Abschließend kann man sagen, dass es sehr gut funktioniert hat und wir auf ein sehr erfolgreiches Festival zurückblicken können“, zieht Diakon Wolfgang Stock vom Evangelisch-Lutherischen Seelsorgezentrum Bilanz. Stock hatte, wie in den vergangenen Jahren, die Organisation des Festivals in Zusammenarbeit mit dem Veran- stalter, dem Koordinierungszentrum Kaufbeuren-aktiv, übernommen.

„Auch in diesem Jahr war das ‘Fest der Nationen’ das absolute Highlight des Festivals“, stellt Alfred Riermeier, Abteilungsleiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie im Kaufbeurer Rathaus, fest. „Die von Jahr zu Jahr steigende Besucherzahl zeigt, dass das Konzept stimmt und das Fest sich etabliert hat“, so Riermeier. Aber auch die anderen Veranstaltungen des Festivals waren laut Riermeier durchwegs gut besucht. So habe die abwechslungsreiche Mischung aus Veranstaltung für jede Alters- und Zielgruppe wieder den richtigen Nerv der Bevölkerung getroffen. Auf dem Programm standen beispielsweise ein „Kartoffelfest“, verschiedene Vorträge, Konzerte, Gottesdienste und, als einer der Höhepunkte, das „Fest der Nationen“ mit vielen in Kaufbeuren und Umgebung ansässigen Nationalitäten. Verschiedene Kulturen „Das mittlerweile achte ‘Festival der Vielfalt’ hat uns wieder einmal gezeigt, dass die Begegnung zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen mittlerweile in Kaufbeuren eine Normalität besitzt, die es in früheren Jahren nicht gegeben hätte“, freut sich Stock. Der Mitorganisator führt dies auf die intensive Arbeit der vergangen Jahre – unter anderem durch Veranstaltungen wie das „Festival der Vielfalt“ – zurück. „In diesem Zusammenhang möchte ich mich ausdrücklich bei allen, die sich am Festival beteiligt haben, bedanken. Die Zusammenarbeit hat wieder reibungslos funktioniert und sehr viel Spaß gemacht“, so Stock. Durch diese enorme Unterstützung all der Einzelveranstalter sei es erst möglich, die Ziele des Festivals umzusetzen und viele Menschen auf der interkulturellen Ebene zu erreichen. Erfolgreiches Konzept „Das Thema Integration von Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen in unsere Gesellschaft wird bundesweit stark diskutiert. In Kaufbeuren beschäftigen wir uns jedoch schon seit vielen Jahren mit dieser Herausforderung und legen den Schwerpunkt, unter anderem mit Aktionen wie dem ‘Festival der Vielfalt’, auf das direkte Handeln“, erläutert Alfred Riermeier. „Einander zu verstehen und voneinander mehr zu erfahren und zu lernen sehe ich als ein lohnenswertes Ziel für uns alle“, so Riermeier weiter. Das Festival der Vielfalt sei auf jeden Fall eine ideale Plattform dafür und man werde das erfolgreiche Konzept auf jeden Fall weiter führen. Auch das schöne Wetter habe sicher zum Erfolg beigetragen.

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