"Die Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen sind sehr wichtig"

Theorie und Praxis

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Dr. Heribert Reiter (rechts) und Peter-Josef Paffen stellen Prof. Wolfgang A. Herrmann verschiedene Traktor-Komponenten im Werk Marktoberdorf vor.

Marktoberdorf – Ein Austausch mit der AGCO/Fendt Geschäftsführung über die heutigen Anforderungen an moderne, landtechnische Unternehmen sowie damit einhergehende Bildung und Qualifizierung von gut ausgebildeten Ingenieuren war der Anlass eines Besuches des Präsident der Technischen Universität München, Prof. Wolfgang A. Herrmann im Fendt Werk in Marktoberdorf.

„Wir brauchen vielseitige Generalisten“, erklärt Prof. Wolfgang A. Herrmann die Anforderungen an junge Ingenieure, die heute in der Landtechnik arbeiten wollen. „Es wird jeder in der Ausbildung sicher seine Spezialität haben, aber er muss dazu einen Blick für die Erfordernisse moderner Landwirtschaft haben. Das zeigen auch die Fendt Schlepper, die alle wesentlichen technischen Disziplinen vereinigen, die auch eine große technische Universität vorhält.“ 

Der Präsident der TU München ließ sich von Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung, und Dr. Heribert Reiter, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung AGCO/Fendt, die neuste Baureihe – den Fendt 1000 Vario – vorstellen. 

Des Weiteren stellte Dr. Benno Pichlmaier, verantwortlich für die Vorentwicklung bei AGCO/Fendt und selbst TUM Absolvent, das TEAM Projekt vor. Bei diesem Hochschulprojekt in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden geht es um die Erforschung von Technologien für energiesparende Antriebe mobiler Arbeitsmaschinen.

 „Die Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen sind sehr wichtig, weil wir an der Universität den Nachwuchs auf den praktischen Bedarf einstimmen müssen“, begrüßte Prof. Wolfgang A. Herrmann die Zusammenarbeit mit Hochschulen.

„Es sind ja nur verschwindend wenige, die wir zu Professoren ausbilden. Die meisten gehen in die berufliche Praxis und müssen da ihren Mann und ihre Frau stehen. Sie müssen frühzeitig ein Gespür für die neuen Entwicklungen und damit für die Bedarfe der Wirtschaft bekommen. Sie müssen in der Lage sein, interdisziplinär zu arbeiten und selbst im besten Sinne des Wortes unternehmerische Geister sein.“ 

Nach einem Rundgang durch die Fendt Produktion konnte sich der TUM Präsident selbst von einem Fendt 939 Vario überzeugen und einige Runden auf dem Fendt Testkurs fahren. 

Sein Urteil über Fendt Schlepper und das Unternehmen waren eindeutig: „Hightech! Man darf stolz sein, dass Bayern eine solche ausgezeichnete Technologie hat. Ich habe das Gefühl, das hier aus der Vielfalt der technischen Expertisen, einschließlich des agrarwissenschaftlichen Fachwissens, viele Impulse auch international von Bayern ausgehen können. Darin hat mich der Besuch dieses Unternehmens bestärkt“.

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