Puccinellis Bronzeplastik "Aurelia" steht jetzt in Neugablonzer Berufsfachschule

An die frische Luft gesetzt

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Schmückt jetzt den Innenhof der Neugablonzer Berufsfachschule für Glas und Schmuck: Raimondo Puccinellis Bronzeplastik „Aurelia“.

Kaufbeuren-Neugablonz – Die Bronze-Plastik „Aurelia“ des Künstlers Raimondo Puccinelli, die sich im Besitz der Stadt Kaufbeuren befindet, hat einen neuen Standort erhalten: Seit dem 18. November bereichert sie den Innenhof der Neugablonzer Berufsfachschule für Glas und Schmuck.

Während der 70er und 80er des vergangenen Jahrhunderts hatten v.a. der Kaufbeurer Bauunternehmer Hans Dobler und der Künstler Erwin Birnmeyer intensive Kontakte zu dem amerikanisch-italienischen Bildhauer Puccinelli aufgebaut.

Dieser Beziehung war es zu verdanken, dass sich Puccinellis Tochter Rodi – anlässlich des Todes ihrer Mutter – für eine Schenkung der 1966 geschaffenen Bronze-Skulptur „Aurelia“ an Kaufbeuren aussprach. Am 18. November 2009, also auf den Tag genau acht Jahre vor der jetzigen Standortverlagerung, wurde sie im Stadtarchiv der Öffentlichkeit vorgestellt, wo sie bis vor kurzem auch ausgestellt blieb.

Die Überlegungen, Aurelia einen Standort unter freiem Himmel zuzuweisen, führten zur Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Neugablonz. Die Wahl fiel schließlich auf eine Position im Innenhof und einen Sockel aus einem vergleichsweise groben Stein: Verde Spluga, ein von Adern durchzogener Quarzit.

Analog zum Selbstverständnis der Schule lässt sich daran ablesen, wie der ursprüngliche Rohstoff, der bewusst noch Bearbeitungsspuren aufweist, handwerklich überformt, in Teilen durch Politur veredelt und schließlich durch eine künstlerische Arbeit – Aurelia – gekrönt wird. Darüber hinaus vermittelt das Material die beruhigende Assoziation einer Wasserfläche und lädt so zum Verweilen und Austausch ein.

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