Buntes Treiben beim Buronia-Gala-Ball

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Kunstreiter-Präsident Thomas Denninger, flankiert von Co-Vorständen und Senatoren und eskortiert von der Wertachgarde, begrüßt die Ballgäste.

Kaufbeuren – Rund 240 festlich gewandete Ballgäste hatten sich am vergangenen Samstag im Stadtsaal eingefunden, um am 151. Buronia-Gala-Ball der Kunstreiter Kaufbeuren „zu tanzen, bis der Arzt kommt“.

Kunstreiter-Präsident Thomas Denninger begrüßte die Ballbesucher, unter anderem in einem selbst gereimten Gedicht und überlegte, ob er überhaupt noch Präsident sein wollte. Nach der Amtseinführung von USA-Präsident Trump am Vorabend habe der Titel ja wohl ein „Gschmäckle“ bekommen. Allerdings könne man von Trump immerhin lernen, wie man einen Ball richtig aufzieht: Je näher der Sitzplatz beim Präsidententisch liegt, desto höher müsse die Spende ausfallen...

Auch Schirmherr OB Stefan Bosse bezog sich in seinem Grußwort auf Trump. Bosse richtete seinen Blick 50 Jahre in die Zukunft. Für das Jahr 2067 habe er zwei Wünsche: Es möge sich zum einen dann auf die Frage nach 2017 niemand spontan an Trump erinnern – das würde nämlich bedeuten, dass der nichts Schlimmes angestellt habe. Und zweitens wolle er dann im Rathaus an der Wand hängen und aus einem Rahmen in der Bürgermeistergalerie herausschauen dürfen. Zum Üben hatte er schon einmal einen kleinen Rahmen mitgebracht... (Foto)

Nach dem Grußwort von Günther „Güschi“ Seydel, dem Vertreter der Bayrisch-Schwäbischen Fastnachtsvereine (BSF), eröffneten Bosse und seine Begleiterin Katja Brauner, Präsident Denninger und seine Frau sowie das Ehepaar Seydel den Ball offiziell mit einem Strauß-Walzer.

Die „Joe-Williams-Band“ kam bei Jung und Alt gleichermaßen gut an, denn die Tanzfläche war immer gut gefüllt.

Echte Showeinlagen gab es natürlich auch: Die schmucke weiß-blaue Wertachgarde, die schon den Einmarsch von Präsident Thomas Denninger nebst seinen Kunstreiter-Vorstandskollegen sowie dem Senat eskortiert hatte, heimste für ihren Gardetanz verdienten Beifall ein. Zum Dank erhielt Gardetrainerin Regina Horber den Kunstreiter-Orden. Außerdem stand atemberaubende Tanzakrobatik von dem aus „Artistica Anam Cara“ hervorgegangenen „Duo Armonja“ auf dem Programm. Anna (17) und Felix (22) zeigten Hebe- und Balanceakte, die das Publikum zu begeistertem Applaus hinrissen. Im Anschluss erhielt Anam-Cara-Chef Christian „Sadi“ Scheidle ebenfalls einen Kunstreiter-Orden.

Einen Extra-Applaus gab es für die Helfer, die den Saal unter anderem wieder mit der Schropp-Rolle stimmungsvoll geschmückt hatten sowie für das Team unter Claudia Roscher, das für die ansprechende Tischdekoration zuständig war. Die traditionelle „Mitternachts“-Überraschung fand diesmal den ganzen Abend über im Foyer statt: Dort hatte Vanessa Hartmann ein mobiles Fotostudio aufgebaut. Die Ballgäste standen Schlange, um sich aus einem reichhaltigen Fundus witzige Accessoires auszusuchen und sich damit ablichten zu lassen. Der Spaß war kostenlos, aber eine Spende ins bereitstehende Schweinderl war dennoch willkommen. Der Erlös soll den Krankenhaus-Clowns zugutekommen. Wer keine Lust hatte zu tanzen, konnte ab 22 Uhr in die Bar ausweichen und brauchte dabei nicht einmal auf Musik zu verzichten, weil dort Güschi Seydel als Alleinunterhalter auftrat.

Kurz, es war wieder eine rauschende Ballnacht, und dafür sei dem Kunstreiter-Präsidium nebst allen Helfern mit einem dreifach donnernden „Kunstreiter ... Hüüh-hott!“ gedankt.

von Ingrid Zasche

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