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Regionalität ist Trumpf

Zehnte Bauplus in Kaufbeuren mit 98 regionalen Ausstellern

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Kleines Jubiläum: Großen Anklang fand auch in diesem Jahr die zehnte Bauplus im Allgäu Messe Center in Kaufbeuren.

Kaufbeuren – Sie ist zum zentralen Treffpunkt für alle geworden, die sich mit Sanieren, Bauen und Modernisieren beschäftigen: die Bau- und Einrichtungsfachmesse Bauplus im Allgäu Messe Center. Ob Alt und Jung, ob Mieter, Eigentümer oder Heimwerker – mit fachkundigen Informationen und individueller Beratung standen den gut 5.000 Besuchern für ihre Vorhaben regionale Anbieter mit ihren Qualitätsprodukten und Dienstleistungen am vergangenen Wochenende zur Verfügung.

„Mein besonderer Dank zu diesem kleinen Jubiläum gilt Josef Scheibel und Oberbürgermeister Stefan Bosse“, sagte Jens Güttinger anlässlich der zehnten Eröffnung der Bau- und Einrichtungsfachmesse Bauplus als deren Veranstalter. Scheibel, Inhaber des Allgäu Messe Center, sei vor über zehn Jahren als Initiator an ihn herangetreten und der OB habe immer ein offenes Ohr für ihn gehabt. Scheibel seinerseits freute sich darüber, dass die Veranstaltung „kein Strohfeuer“ gewesen sei und sich kontinuierlich über neun Jahre entwickelt habe. Ziel sei es nach wie vor, die in diesem Jahr 98 Aussteller auf 100 zu erhöhen. „Das Format wird großartig angenommen“, sagte die Stadtspitze, „man kommt aus dem Winterschlaf und beginnt, sein Haus zu richten.“

Insbesondere für die langjährigen Aussteller ist die „Messe ein Muss“. „Wir sind gerne dabei“, sagte Monika Vietz als Sprecherin des Bauunternehmens Ernst Höbel aus Immenhofen, das viel Wert auf Kundenkontakt und Nachhaltigkeit legt. Das erste Mal war eine VR-Brille im Einsatz, um Interessenten die Räumlichkeiten eines Wohn- und Geschäftshauses in Markt­oberdorf virtuell in 3D darstellen zu können. Aber auch der Bauservice für Renovierungen war zugegen. „Wir sind stolz, dass wir von Anfang an dabei sind“, so Marketingleiter Michael Sambeth von der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren. Die Messe sei die erste Anlaufstelle im neuen Jahr und für die Bank die einzige Baumesse.

Für Richard Filser von der gleichnamigen Schreinerei in Obergünzburg ist der Bauboom ungebrochen. „Es ist eine sehr gute Messe mit diesem Konzept und der Vielfalt“, so der Inhaber des Meisterbetriebs, „ es macht Spaß, denn die Menschen sind in dieser entspannten Jahreszeit gut drauf.“ Für Silvia Vogg-Port von Plan B aus Waal ist es die einzige, aber „wichtige Messe“: „Viele Kunden kommen, um Kontakt zu halten, weil wir mit Herzblut dabei sind. Es ist zwar anstrengend, macht aber Spaß und wir sehen dies auch als Wertschätzung unseren Kunden gegenüber.“ Auch Malermeister Helmut Gansohr mit seinem Betrieb in Zellerberg war von Anfang an dabei und hat sich zielgerichtet auf die Untersuchung und Befundung von Schimmelpilz spezialisiert. „Mit der Messe nutzen wir den Kontakt zum Kunden und halten die Geschäftsbeziehung über Jahre aufrecht“, sagte er, „und wir sehen uns mit den in der Innung vertretenen Kollegen als Gegenstück zu Großbetrieben mit Leiharbeitern.“ Stefan Lutz von Lutz Fenster & Türen in Germaringen äußerte sich zufrieden: „Wir sind von Anfang an dabei und es ist super. Wir haben sehr viele gute Anfragen von einem tollen Publikum.“

von Wolfgang Becker

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