Erfolgsmodell – Besucherzahl gestiegen

Bauplus als Treffpunkt

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Zu speziellen Themen war bei den Besuchern individuelle Beratung gefragt.

Kaufbeuren – Ob es am ausgesprochen idealen „Messewetter“ oder an der noch immer guten Konjunktur im Baubereich liegt oder im Zusammenspiel beider Kräfte lag, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Tatsache aber war, dass der Besucheransturm auf die Bauplus in Kaufbeuren am vergangenen Wochenende bereits vor der eigentlichen Eröffnung begann und sich bis zum Mittag steigerte.

Wie bereits in den vergangenen sieben Jahren bot die regionale Fachmesse auch in diesem Jahr für alle Themen rund um das Sanieren und Bauen ein attraktives Angebot mit mehr als 90 Ausstellern. Veranstalter und Betreiber sprachen am Ende von „deutlich mehr Besuchern“ als im vergangenen Jahr.

„Es ist toll, wie sich diese Fachmesse von Beginn an stetig weiter entwickelt hat“, sagte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Eröffnung der achten Bauplus am vergangenen Samstag. Mit Josef Scheibel als Betreiber der Karthalle und Messeveranstalter Jens Güttinger hätten sich zwei Partner gefunden, die sich glänzend ergänzen. „Nachdem diesmal 91 Aussteller ihre Angebote präsentieren, sind bei der zehnten Messe vielleicht sogar 100 möglich“, fügte die Stadtspitze schmunzelnd hinzu.

Fotovoltaikanlage: Kaufen oder pachten? Diese Frage beschäftigte offensichtlich viele Besucher beim Angebot der VWEW.

Beim Messerundgang zeigte sich deutlich der Schwerpunkt im Bereich Energie, Sanierung und Modernisierung. Sonja Schwarz vom gleichnamigen Zimmereiunternehmen war begeistert: „Wir sind das erste Mal dabei, werden aber nächstes Jahr definitiv wiederkommen.“ Über Nachfragen zum Thema Fotovoltaik konnte sich auch das heimische Energieunternehmen VWEW nicht beklagen. Wie Norbert Rathe und Peter Gran berichteten, fand das jüngste Angebot des örtlichen Energieversorgers für den Erwerb oder die Pachtmöglichkeit einer Anlage zur Nutzung der Sonnenenergie enorme Aufmerksamkeit der Besucher.

Aussteller und Besucher sehr zufrieden

Scheibel schätzte die Besucherzahl auf „deutlich über 5.000“. Es gab kaum einen Stand, an dem nicht bei Gesprächen ein offensichtlicher Bedarf an Informationen sichtbar wurde. An beiden Tagen zeigten sich auch die Aussteller mehr als zufrieden, sowohl hinsichtlich der gestiegenen Quantität als auch der gezielten qualitativen Nachfrage der Besucher. „Dass es nicht immer sofort zu konkreten Abschlüssen kommt, ist normal“, so lautete unisono das Fazit. Der Erfolg stelle sich häufig erst später ein, wichtig sei zunächst der Kontakt, so die Bilanz für viele Aussteller.

von Wolfgang Becker

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