Andreas Hofer Olympia Schützen eröffnen neues Schützenheim

Modern und einladend

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Strahlende Gesichter bei der offiziellen Eröffnung: Josef Schuster (v. li.), Sportpfleger Otto Zobel, Gerhard Bucher, Jürgen Wittek, Thomas Schnaubelt und Bastian Mögele.

Kaufbeuren – Der Beginn war standesgemäß: Mit drei Salutschüssen durch Vereinsmitglied Karl-Heinz Stumpe verkündigten die Andreas Hofer Olympia Schützen am vergangenen Samstagabend die offizielle Eröffnung ihres neu renovierten Schützenheims.

Gleichzeitig war dies der Auftakt zu einer Feier mit zahlreichen Gästen und Mitgliedern, die 1. Schützenmeister Jürgen Wittek in den umfangreich sanierten und neu gestalteten Räumen begrüßen konnte. „Unser neues Heim ist modern, gemütlich und einladend“, so die Vereinsspitze. 

In seiner Festrede ging Wittek zunächst ausführlich auf die Historie des in der jetzigen Form noch jungen Vereins ein, der zum 1. Januar 2014 aus zwei Vereinen entstanden ist: den Andreas Hofer Schützen Kaufbeuren und den Olympia Schützen Kaufbeuren. 

Während der erste Verein mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hatte und eine Vereins-Auflösung im Raume stand, hatte Letzterer mittelfristig keine Perspektive mit ihren Räumlichkeiten. „Die Andreas Hofer Schützen hatten keinen Vorstand und dafür ein Schützenheim und die Olympia Schützen hatten einen Vorstand aber kein Schützenheim“, umriss Wittek die Situation von 2013.

Neuer Verein – alte Traditionen 

Nach vielen Gesprächen und Sitzungen war man sich einig, dass beide Vereine fusionieren. Die Vereine sollten zusammen unter einem neuen Namen fortbestehen, und zwar so, dass die Tradition beider Vereine gewahrt wurde. Es bedurfte einiger rechtlicher und vertraglicher Mühen, bis die jeweiligen Mitgliederversammlungen beider Vereine einstimmig die Vereinigung beschließen konnten und der jetzige Vereinsname seine Gültigkeit erlangte. 

Große Aufgabe 

Nach der Fusion Anfang 2014 fiel der Startschuss für die zweite große Aufgabe – den Umbau des Schützenheims. Das 1984 auf Grundmauern aus dem 19. Jahrhundert errichtete Vereinsheim hatte nach den Worten des 1. Schützenmeisters „eine grundsolide Bausubstanz“. Daher entschied man sich für eine Renovierung, die mit überschaubarem Aufwand und viel Eigenleistung machbar und finanzierbar erschien. 

Neben einer neuen Treppe, dem Umbau der Schützenstube und dem Bau einer Trennwand wurden Umkleide- und Lagerräume im zweiten Stock ausgebaut. Mit rund 3.000 Stunden eigener Arbeit und Investitionen von etwa 30.000 Euro entstand ein neues und in jeder Hinsicht gelungenes Heim für die 120 Vereinsmitglieder. „Ich wünsche mir, dass dieses Schützenheim lebt“, so Wittek am Ende seiner Festrede.

Herausragender Einsatz 

Für seinen herausragenden Einsatz im Rahmen der Renovierung wurde Peter Vanek mit dem Protektorabzeichen geehrt. Diese Auszeichnung wurde von Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern gestiftet und wird für besondere Verdienste verliehen. Mit seinem täglichen Einsatz auf der Baustelle kam Vanek auf rund 1.500 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden. „Der Peter hat sich hier ein Denkmal gesetzt. Er hat unglaublich viel und gut gearbeitet, sowie für viele Probleme kreative Lösungen gefunden“, so die Vereinsspitze in der Laudatio, „der Einsatz für den Verein verdient höchste Anerkennung und Wertschätzung.“ 

Bürgermeister Gerhard Bucher überbrachte die Glückwünsche der Stadt und bezeichnete die Leistungen als „Musterbeispiel der Zusammenarbeit“ sowie das Heim als „Ort, wo man sich gerne trifft“. Der 1. Gausportleiter Josef Schuster sprach hinsichtlich der Fusion von einer „gelungenen Sache“ und überbrachte den Ehrenteller des Gau Kaufbeuren/Marktoberdorf. 

1. Schützenmeister Thomas Schnaubelt überbrachte als Vertreter der Kaufbeurer Schützenvereine deren Glückwünsche zu einem „zukunftsfähigen Schützenheim“. Als Vermieter zeigte sich Bastian Mögele „schwer beeindruckt“ und fand „toll, was da entstanden ist“. Die vereinseigene Stubenmusik trug mit ihren musikalischen Beiträgen zur Umrahmung der Feierlichkeit bei. von Wolfgang Becker

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