Arbeiten gehen voran

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Umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten sind auf dem „Momm-Gelände“ in vollem Gange.

Kaufbeuren – Endlich ist es so weit – nach langem Hoffen und Bangen hat das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu eine neue Heimat gefunden (wir berichteten). In einer angemieteten Halle auf dem „Momm-Gelände“ fand der Museumsverein den notwendigen Platz um die mittlerweile recht zahlreichen Ausstellungsobjekte, darunter einige historische Einsatzfahrzeuge, entsprechend präsentieren zu können.

Es war ein langer und beschwerlicher Weg, der endlich zum „ersehnten Ziel“ führte. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Mitglieder und Sponsoren, sowie der Übernahme von Mietkostenzuschüssen vonseiten der Stadt und des Landkreises konnten Helmut Winkler, Vorsitzender des Feuerwehrmuseums, und seine Mannen sich endlich ihren Traum einer festen Bleibe verwirklichen. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.150 Quadratmetern können nun in einer ebenfalls historisch zu nennenden Backsteinhalle die wertvollen Feuerwehr-Exponate aus Kaufbeuren und dem Landkreis ausgestellt werden. Noch wartet aber viel Arbeit auf die fleißigen und engagierten Floriansjünger bis Kauf­beuren und das Ostallgäu um eine weitere Attraktion reicher ist. 

Nach einer intensiven Planungs- und Abstimmungsphase konnte nun mit den umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen werden. Eifrig wird an allen Ecken und Enden gemauert und verputzt. So muss ein Treppenaufgang erneuert und als zweiter Rettungsweg in einem alten Aufzugsschacht eine Stahlschindeltreppe eingebaut werden. Außerdem entsteht, mithilfe der vielfältigen Unterstützung verschiedenster Handwerksbetriebe aus Kaufbeuren und Umgebung, im Erdgeschoss neben den Ausstellungsflächen ein eigener Werkstattbereich, sowie im Obergeschoss eine kleine Küche mit Bistro, ein Büro mit Archiv, ein alter Bunker und ein pädagogischer Mehrzweckraum. 

Bei all diesen Aktivitäten – ausschließlich im Ehrenamt – ist der Museumsverein für jegliche Unterstützung, auch in Zukunft, sehr dankbar. Mit Stolz verzeichnet man den Zuspruch der zurückliegenden Monate. Dies sei, so Vorsitzender Helmut Winkler, Motivation und Zuversicht, auch weiterhin intensiv an diesem ehrgeizigen Projekt zu arbeiten.

von Klaus-Dieter Körber

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