Retten "mal anders"

Die zahlreichen Vertreter der beteiligten Organisationen zeigen, wie wichtig das Thema Blutspenden für alle ist. (v.li.): Alexander Denzel (BRK Ostallgäu), Claus-Peter Lang (Blutspendedienst BRK), Markus Barnsteiner (Kreisbrandrat Ostallgäu), Stephan Stracke (MdB), Angelika Schorer (stellvertretende Landrätin, MdL), Ralf Daisenberger (Feuerwehr Buchloe), Marcus Sigl (Jugendwart Feuerwehr Kaufbeuren), Prinzessin Christa von Thurn und Taxis (Präsidentin BRK), Georg Wohlhüter (Jugendwart Kreisfeuerwehr), Paul Wengert (MdL, BRK Schwaben), Ernst Holy (Bürgermeister Stadt Kaufbeuren), Thomas Vogt (Stadtbrandrat Feuerwehr Kaufbeuren). Unten: Benjamin Satzik und Matthias Ey (beide Feuerwehr Buchloe). Foto: SCHÖNHAAR

Den internen Wettbewerb, wer die meisten Spender zusammenbekommt, hat die Feuerwehr Buchloe gewonnen. Der Erlös der Aktion von 1500 Euro ging an die Jugendfeuerwehr. Meist treffen sie nur auf der Straße bei Unfällen aufeinander. Doch jetzt haben die Feuerwehren und das BRK im Ostallgäu und Kaufbeuren eine andere lebensrettende Aktion erfolgreich beendet: „Spende Blut – rette Leben“.

Auch wenn momentan der Bedarf an Blutkonserven gedeckt ist, geht die Bereitschaft, Blut zu spenden, zurück. Deshalb überlegt das BRK immer wieder, wer für das Thema zugänglich sein könnte. Sachgebietsleiter des BRK Ostallgäu, Alexander Denzel, dachte dabei an die Kameraden der Feuerwehr. Zusammen mit Kreisbrandrat Markus Barnsteiner und Claus-Peter Lang vom Blutspendedienst initiierte er im Sommer 2010 eine Blutspendeaktion. Aktive Feuerwehrler aus dem Landkreis Ostallgäu und Kaufbeuren zwischen 18 und 69 Jahren konnten bei allen öffentlichen Terminen und fünf Sonderterminen in Feuerwehrhäusern Blut spenden. Als Anreiz zog man das Ganze als Wettbewerb unter den Wehren auf: Tolle Preise winkten den Feuerwehren mit den meisten Spendern. So kamen dann insgesamt 293 Feuerwehrleute, um ihre 455 Milliliter Blut abzugeben. Das freute sogar Prinzessin Christa von Thurn und Taxis, die Präsidentin des BRK. „Wir brauchen Menschen, die sich freiwillig für andere einsetzen“, sagte die Präsidentin und lobte die Symbiose zwischen BRK und den Feuerwehren. Besonders der Nachwuchs sei wichtig, denn durch den demografischen Wandel und die immer älter werdende Gesellschaft werden auch die Blutspender immer weniger. Bei der symbolischen Übergabe eines Schecks über 1500 Euro an den Jugendwart der Kreisfeuerwehr, Georg Wohlhüter, und den Jugendwart der Feuerwehr Kaufbeuren, Marcus Sigl, betonte die Prinzessin auch die gute Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses.

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