Der Rohbau steht

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Architekt Martin Feldengut (v. li.), Ärztlicher Direktor Norbert Ormanns (Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie), Ärztlicher Direktor PD Dr. Albert Putzhammer (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik), Bauleiter Martin Graßl von Kreuzer Bau und Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Düll.

Kaufbeuren – Nach nur zehn Monaten Bauzeit konnte der Erweiterungsbau der Forensischen Klinik beim Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren bereits Richtfest gefeiert werden, bei dem die Handwerker im Mittelpunkt standen. Der sechsgeschossige Rohbau soll bis Ende 2017 Platz für 120 Patienten bieten.

In der Fachklinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie werden Suchtkranke und Straftäter, die gerichtlich eingewiesen und psychisch krank sind, behandelt. In dem Erweiterungsbau sind auf fünf Stationen neben 120 Betten auch Bereiche für Arbeits-, Sport- und Beschäftigungstherapien geplant.

„Wir bedienen keinen zusätzlichen Bedarf“, sagte Dr. Thomas Düll, Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken. Die Patienten sind momentan verstreut auf dem Klinikgelände und werden in Zukunft konzentriert in diesem Gebäude untergebracht sein. Düll hob die Rekordzeit hervor, in der das massive Bauwerk aus dem Boden gestampft wurde. Auch der ärztliche Direktor Norbert Ormanns zollte den Handwerkern Respekt: „Das ist eine tolle Leistung“.

Bauleiter Martin Graßl von der ausführenden Firma Kreuzer Bau wurde die Ehre zuteil, den Richtspruch vorzutragen und stieß jeweils auf die Bauherren, Planer und Handwerker an. Für den Bau wurden 30 Millionen Euro veranschlagt – damit handelt es sich um eines der größten Klinikprojekte im ganzen Allgäu. Laut Dr. Thomas Düll liegt man derzeit im Kostenrahmen. Die Kosten für den Bau trägt der Freistaat Bayern in Gänze.

von Martina Staudinger

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