Treffen im Büro des Baustellen-Marketings

Keine Probleme, alles im Zeitrahmen

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Die Arbeiten in der Fußgängerzone laufen auf Hochtouren und liegen voll im Zeitplan.

Kaufbeuren – „Es gibt keine Probleme und wir liegen gut im Zeitplan!“ So lautete die zusammengefasste Botschaft von Andreas Negele als städtischer Projektleiter in Sachen Fußgängerzonensanierung. Hintergrund war das erste monatliche Treffen im Büro des Baustellen-Marketings, bei dem die Öffentlichkeit in Zukunft monatlich über den Fortschritt der Arbeiten informiert wird.

Informationen über geplante Aktionen in der Innenstadt gab Stefan Geyrhalter bekannt und Dr. Manfred Heider vom gleichnamigen betreuenden Büro hatte für die anwesenden Anwohner und Händler eine Überraschung parat.

Laut Negele stellte insbesondere der Baubeginn am 1. März – früher als geplant – einen positiven Aspekt dar, der zudem noch von gutem Wetter begleitet war. Dadurch liege man gut im Zeitplan. „Das erste Zehntel unseres Vorhabens konnten wir wie geplant durchziehen“, sagte er. Viele Pflaster seien bereits entfernt und die Umstellung der Gasversorgung von Nieder- auf Mitteldruck Ecke Neue Gasse/Schmiedgasse sei abgeschlossen. Das Wasserwerk sei ebenfalls fast fertig und im Bereich Kaiser-Max-Straße/Salzmarkt die Stromanschlüsse fertiggestellt. Die nicht überraschenden historischen Funde am Obstmarkt und auch die gerade erst entdeckten Mauerreste am Salzmarkt hätten „keine Sorgen“ bereitet. Ende des Monats werden laut Negele am Obstmarkt die Bäume gepflanzt und der Kanalbau begonnen, da der Bereich als Erstes gepflastert werde.

Neue Markttage

Stefan Geyrhalter als Vorstandsmitglied der „Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren“ berichtete über begleitende Aktionen der Händlergemeinschaft zum Baustellenmarketing, damit „das Ganze nicht so schmerzhaft“ wird. Das schon länger entstandene Programm habe immer das erste Wochenende im Monat als „Aktionswochenende“ definiert und starte am 6. und 7. Mai. Samstags werden am Kaisergässchen etwa 20 Baufahrzeuge wie Bagger, Schubraupen und Lastwagen im Maßstab 1:14 an einer „Modellbaustelle arbeiten“. Am Sonntag liegt der Schwerpunkt des neu definierten Frühjahrsmarktes in der Kaiser-Max-Straße, der an diesem Wochenende mit verkaufsoffenem Sonntag stattfindet. Der Kunsthandwerkermarkt im unteren Teil wird dabei ergänzt durch einen Streetfood-Markt im oberen Teil, bei dem Spezialitäten aller Art angeboten werden. Gleichzeitig findet eine Modenschau mit Arbeitskleidung statt passend zur Baustelle.

Die „Bauameise“ als neues Baustellenmaskottchen.

Dr. Heider kündigte den Start der Verteilung von Schuhputzsets an die beteiligten Händler in Fußgängerzone und Kaiser-Max-Straße an, die dann als kleine Aufmerksamkeit an Kunden ausgegeben werden können. Abschließend stellte er unter dem Staunen der Anwesenden eine überdimensionierte „Bauameise“ als Baustellen-Maskottchen vor, hinter dem sich Carina Fischer verbirgt und die sich künftig in der Baustelle präsentieren wird.

von Wolfgang Becker

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