Eröffnungstermin der Kaufbeurer Fußgängerzone am 17. November wird eingehalten

"Zum letzten Mal"

+
Endspurt in der Fußgängerzone: Während ein Teil bereits fertig gepflastert ist, wird im anderen Bereich Erde abgetragen, Beton verdichtet und im hinteren Teil gepflastert.

Kaufbeuren – „In dieser Runde sehen wir uns zum letzten Mal.“ Mit diesen Worten begrüßte Andreas Negele die Teilnehmer der monatlichen Informationsveranstaltung zum Thema „Sanierung der Fußgängerzone“. Er machte deutlich, dass der Eröffnungstermin der Einkaufsstraße in wenigen Tagen, am 17. November, gehalten werde.

Die Straße könne dann „vom Kemptener Tor bis zur Kaiser-Max-Straße“ auf Pflaster durchlaufen werden. Der Kirchplatz wird bis Ende dieser Woche geräumt, sodass der Aufbau des Weihnachtsmarktes ab Freitag beginnen kann.

„Wir sind alles in allem zufrieden“, sagte der Projektleiter seitens der Stadt. Trotz Mehrarbeiten habe es keine zeitliche Zugaben gegeben und alle Beteiligten in Form der verschiedenen Sparten hätten „sauber mitgezogen“. Bei den neuen Leuchten ist noch nicht ganz klar, ob sie die Fußgängerzonen schon am 17. November erhellen werden. „Es ist alles vorbereitet und die Kabel sind eingezogen“, so Negele, „es hakt momentan am Liefertermin der Leuchtkörper.“ Es besteht laut Negele Hoffnung, dass zumindest ein Teil der Leuchten rechtzeitig geliefert wird. Dann würde die Montage umgehend erfolgen. Daran hängt auch das neue kostenfreie WLAN, das in Zukunft in der Fußgängerzone verfügbar sein wird. Alles ist vorbereitet, die Hardware liegt vor. Die Einrichtung erfolgt allerdings „in einem Rutsch“ mit den Leuchten. Aller Voraussicht nach wird der Trinkbrunnen noch vor dem 17. November aufgestellt (Am Salzmarkt / Ecke Kaisergässchen). Das Tastmodell kommt wohl erst danach wieder an seinen Platz.

Kaiser-Max-Straße gesperrt

Von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. November, wird die obere Kaiser-Max-Straße im Bereich Neptunbrunnen komplett gesperrt, da hier der ursprüngliche Zustand am Übergang zum Salzmarkt wieder hergestellt wird. Nach Negeles Worten sind zurzeit elf Pflasterer in drei Kolonnen im Einsatz, nämlich am Obstmarkt, Salzmarkt und in der Schmiedgasse. Große Maschinen seien nach der Eröffnung nicht mehr im Einsatz. „Es ist noch etwas zu tun“, schloss der Projektleiter, „und solange das Wetter mitmacht, arbeiten wir auch nach dem 17. November noch weiter, bis alles fertig ist.“ Er verwies darauf, dass beispielsweise der Übergang Schmiedgasse/Neue Gasse noch offen ist und auch die Lichtschachtabdeckungen noch fehlen. Bauleiter Raimund Reichle bezifferte die Gesamtzeit des Bauunternehmens für die Sanierung ohne die Pflasterer „am Ende auf etwa 28.000 Arbeitsstunden“. Besonderes Lob spendete Gerda Hör allen Akteuren der Sanierung: „Es gab keine Ausfälle. Die Versorgung in jedem Haus war immer gewährleistet – Fantastisch!“

Daniel Abbenseth vom Büro Dr. Heider erläuterte, dass die Vermarktung der Innenstadt zusammen mit den Händlern und der Stadt hinsichtlich der Gestaltung fortgeführt werde. Das in diesem Zusammenhang von der Verwaltung erarbeitete Gestaltungshandbuch sowie die Sondernutzungsrichtlinien können auf der Homepage der Stadt www.kaufbeuren.de als pdf-Datei heruntergeladen werden. Bis einschließlich Sonntag, 19. November können Stellungnahmen hierzu per Post oder per E-Mail an die Abteilung Stadtplanung und Bauordnung gesendet werden.

Auch interessant

Meistgelesen

Video
Parkettböden - Wohngefühl und Lebensqualität
Parkettböden - Wohngefühl und Lebensqualität
Einschränkung für Bahnfahrer
Einschränkung für Bahnfahrer
Heimat für begrenzte Zeit
Heimat für begrenzte Zeit
Kaufbeurer Altstadt in schönem Licht
Kaufbeurer Altstadt in schönem Licht

Kommentare