Stadt meldet verschiedene Projekte für Fördermittel an

Sanierung der Kulturwerkstatt Kaufbeuren geplant

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Das Gebäude der Kulturwerkstatt ist in die Jahre gekommen. Nun soll es saniert werden.

Kaufbeuren – Die Kulturwerkstatt ist eine feste Größe im Kaufbeurer Kulturleben. Wie Stadtplaner Werner Fehr in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses mitteilte, soll das Gebäude in der Ganghoferstraße nun saniert und gegebenenfalls erweitert werden. Um die Möglichkeiten zu untersuchen, werde zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Laut Fehr weist das Gebäude aus den 1950er Jahren bauliche Mängel auf und bedarf deshalb einer Sanierung und Modernisierung. Wegen der beengten Verhältnisse sei auch eine Erweiterung und Aufstockung angedacht. Besitzer des ehemaligen Kinos ist die Antonie-Zauner-Stiftung; heute wird die Kulturwerkstatt als theaterpädagogische Einrichtung vom Kaufbeurer Stadtjugendring genutzt.

Um für die geplante Machbarkeitsstudie mögliche Zuschüsse zu erhalten, wird das Projekt bei der Regierung von Schwaben für die Städtebauförderung angemeldet.

Genauere Angaben zu der Kostenfrage für das Vorhaben könne man Baureferent Helge Carl zufolge erst nach der Durchführung der Studie machen.

Weitere Projekte anvisiert

Für 2020 meldet die Stadt als Maßnahmenschwerpunkte neben der Kulturwerkstatt diverse andere Projekte für Fördermittel an: Dazu zählt der Abbruch des alten Eisstadions, Fassadensanierungen in der Altstadt als Stärkungsmaßnahme, die Aufwertung des Bahnhofsumfelds, der Abbruch des Gebäudes im Ringweg 13 und die Sanierung des Gebäudes in der Neuen Gasse 13 durch den Sozialdienst katholischer Menschen (SKM). Wann die Umsetzung der Projekte geplant ist, ist noch offen.

Förderprogramm „Soziale Stadt“

Für den Stadtteil Neugablonz sind Maßnahmenschwerpunkte das dortige Quartiersmanagement mit Quartiersbüro als Anlaufstelle für die Bürger sowie eine umfangreiche gestalterische Aufwertung von bestehenden Gebäuden um den Neuen Markt. Neben diesen Schwerpunkten beinhalten weitere Projekte zum Beispiel die Weiterentwicklung der Sportanlage an der Turnerstraße „in ein kommunikatives und gesellschaftliches Zentrum für Jung und Alt“ durch den Turnverein Neugablonz sowie die Errichtung und Gestaltung von „Cliquenorten“ im Wohnumfeld: Hierzu sollen in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Neugablonz passende Standorte als Treffmöglichkeit ausgewählt, und dort Container oder einfache Pavillons errichtet werden. Auf eine Konfliktvermeidung mit der Nachbarschaft ist dabei zu achten.

Alle Vorschläge wurden von den Stadträten einstimmig bewilligt.

von Mahi Kola

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