Sanierungsplan für das Gymnasium in Marktoberdorf

Am Gymnasium in Marktoberdorf stehen sowohl Erweiterungspläne als auch die Sanierung des bestehenden Baukörpers an. Da die Maßnahmen unter energetischen Gesichtspunkten durchgeführt werden, ist auch eine Förderung nach dem Klimaprogramm Bayern 2020 möglich, meldet die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer.

Östlich des Atriumbaus soll ein Anbau errichtet werden. Im Erdgeschoss befinden sich darin später die Bibliothek, die Silentiumräume für Schüler und Lehrer sowie die Elternsprechzimmer. Das Lehrerzimmer und weitere Verwaltungsräume sollen im Obergeschoss eingerichtet werden. Für den Anbau soll der Passivhausstandard gelten. Die Bestandsgebäude sollen nach der Sanierung die jetzt geltenden Anforderungen der EnEV 2007 für den Primärenergiebedarf um bis zu 60 Prozent übertreffen. Um dies zu erreichen, werden unter anderem eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und energiesparende Beleuchtung installiert sowie die Fenster erneuert und der Energieträger auf Biomasse umgestellt. Auf dem Dach des Atriums soll eine Photovoltaikanlage mit einer Jahresleistung von rund 8.000 kWh Strom montiert werden. Anfang 2008 erfolgte zwischen dem Kultusministerium und dem Projektträger B.A.U.M. e.V. der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zur Durchführung des Bundesforschungsvorhabens zur nachhaltigen Heizungssanierung an Schulen durch “Erfolgscontracting” am Gymnasium Marktoberdorf. Diese Forschungsarbeit wird vom Bund mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert, erläutert die CSU-Landtagsabgeordnete Schorer. Des Weiteren wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium der “Bayerische Energiepreis 2008” an die “Energie-AG” verliehen, die Grundlagenarbeit zum Thema Energieeinsparung an Schulen geliefert hat, ergänzt Angelika Schorer. Die energetische Sanierung der Gebäudehülle des Bestandsgebäudes am Gymnasium Marktoberdorf wird mit 5,8 Millionen Euro aus dem Klimaprogramm Bayern 2020 finanziert, berichtet Schorer aus dem Bayerischen Landtag. ess

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