Den Schalk im Nacken

Burongaudi in Kaufbeuren mit 24 einfallsreichen Umzugsgruppen

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Kaufbeuren – Trotz eines teils kräftigen Windes ließen sich die Narren in Kaufbeuren bei frühlingshaften fünfzehn Grad in der Sonne – und nur in der Sonne – nicht abhalten vom Burongaudi-Faschingstreiben in der Altstadt. 24 Musik- und Fußgruppen, viele mit Kindern, hatten sich eingefunden zum Straßenfasching mit Umzug, organisiert vom Kaufbeurer Faschingsverein Aufbruch-Umbruch.

Mindestens ebenso viele Kinder in fantasievollen Kostümen standen erwartungsvoll mit Taschen an den Straßen, um geworfene Bonbons zu erhaschen. Allen voran fuhr die Kaufbeurer Bimmelbahn, das einzige Fahrzeug des Umzuges und kündigte mit dem allseits bekannten Pfeifen den Zuschauern die Ankunft des Zuges an. Der Weg führte von der Pfarrgasse über den Alleeweg und durch die Schmiedgasse zur Kaiser-Max-Straße und vors Rathaus. Entlang des gesamten Zugweges öffneten auch viele Kaufbeurer ihre Fenster und sahen von oben dem bunten Treiben auf der Straße zu.

Die verschiedenen Garden, von der Mini- über die Teenie- bis zur Prinzengarde, tanzten immer wieder und schwangen die Beine. Manchmal führten sie auch kleine Hebefiguren vor. Viele Fußgruppen zeigten ihr Motto auf den mitgeführten Fahrrad-konstruktionen, Anhängern, Leiterwagen oder umgebauten Kinderwägen. Auch die Kreisbote-Vampire durften nicht fehlen: Sie verteilten unter dem Motto „52.000 sind schon infiziert“ druckfrische, närrische Titelseiten und Süßes.

Ausklang des Umzuges war dann auf den Stufen des Kaufbeu­rer Rathauses. Hier lösten sich die Gruppen auf und strebten den nächstgelegenen Gaststätten zu. Auch viele Zuschauer zogen bei einbrechender Dunkelheit in die umliegenden Lokale und feierten weiter Weiberfasching.

von Wolfgang Krusche

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