Der Schlauchturm grüßt von Weitem

Imposanter Komplex am Ortseingang: Das neue Feuerwehrgerätehaus der FFW Buchloe mit dem dominierenden Schlauchturm.

Genau 191 Tage nach dem ersten Spatenstich feierte das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Buchloe (FFW) Richtfest. Der große Baukomplex neben der Autobahn A 96 fällt vor allem durch seinen weithin sichtbaren Schlauchturm auf. Zur Veranstaltung konnte Bürgermeister Josef Schweinberger neben den beteiligten Firmen auch Vertreter des Stadtrates und der Verwaltung sowie Kommandant und Vorstand der FFW und zahlreiche Gäste begrüßen.

In seiner Ansprache würdigte der Bürgermeister die Leistung des Planungsteams und der beteiligten Firmen: „Für das neue Zuhause der Feuerwehr wurde Hervorragendes geleistet“, so Schweinberger und ergänzte: „In seinem äußeren Erscheinungsbild ist dieser Neubau mit dem bisherigen Gerätehaus an der Schrannenstraße nicht vergleichbar.“ Dieses Haus werde seiner Aufgabe für die 140 aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und –männer für ihren Dienst zum Schutz von Mensch, Hab und Gut nun gerecht. Der Rathauschef betonte, dass der Neubau viel Geld kosten werde, aber man derzeit im geplanten Kostenrahmen liege. Insgesamt fließen Fördergelder von Freistaat und Landkreis in Höhe von über einer Million Euro. Abschließend sagte Schweinberger: „Wenn im bisherigen Tempo weitergebaut wird, steht einem Umzug in das neue Heim bis Herbst 2013 nichts entgegen!“ Markus Barnsteiner als Kreisbrandinspektor des Landkreises Ostallgäu bezeichnete den Bau für seine Feuerwehrkameraden als „großartige Investition der Stadt“ und wünschte weiter viel Glück bei der Fertigstellung. Zimmermann Max Seemüller sprach traditionell den auf die Funktion des Gebäudes zugeschnittenen Richtspruch und ließ sein Weinglas nach altem Brauch am Boden zerschellen. Das Quartett der Stadtkapelle Buchloe umrahmte die Feierstunde musikalisch.

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