Was will ich werden?

Schüler der Mittelschule Germaringen orientieren sich beim „Marktplatz der Berufe“

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Erwartungsvoll versammelten sich Schüler und Eltern in der Schulaula vor dem „Marktplatz der Berufe“.

Germaringen – Etwa 400 Schüler der 7., 8. und 9. Klassen der Mittelschule Germaringen tummelten sich erwartungsvoll, zusammen mit ihren Eltern oder auch allein, in der Schulaula für den Marktplatz der Berufe. 25 Firmen und Berufsfachschulen aus der Region hatten sich für den „Marktplatz der Berufe“ gemeldet, um ihre Ausbildungsangebote vorzustellen.

Bei der Berufsmesse „Marktplatz der Berufe“ haben Eltern und Schüler die Möglichkeit, sich während zweier Runden von Kurzvorträgen von Firmen und Berufsfachschulen ein Bild von deren Lehrstellen- und Ausbildungsangebot zu machen.

Schulleiter Christoph Vogg machte den Schülern Mut, denn: „Ihr habt hier heute ein Heimspiel.“ Wichtig für eine gute Berufswahl seien aber auch gute Noten im Zeugnis. Auch Armin Holderried, erster Bürgermeister von Mauerstetten und zugleich stellvertretender Schulverbandsvorsitzender, erinnerte sich an seine eigene Jugend: „Bei uns gab es so großartige Veranstaltungen nicht. Nutzt dieses Angebot!“

Nikolaus Thomae von der Jugendsozialarbeit und Thomas Fochler, SchuleWirtschaft-Experte und Klassenlehrer an der Germaringer Mittelschule, haben mit vielen freiwilligen Helfern unter den Schülern diese Veranstaltung auf die Beine gestellt und erhielten deshalb den Dank der Schulleitung.

Anna-Tabea Galow, Schülerin im M-Zweig der 8. Klasse, tendierte bei der Berufswahl hin zur Ausbildung als Krankenschwester. Ihr Vater Denis bestätigte: „Das darf sie selbst entscheiden, was sie lernen will.“ Bettina Heiland und Tochter Lea waren da noch nicht festgelegt: „In der 7. Klasse weiß ich noch nicht genau, was ich machen soll und will mich informieren.“

Für Benedikt aus der 8. Klasse und Vater Hermann Pienle war klar: „Ich will als Schreiner mit Holz arbeiten und ich bin gut in Mathe.“ Vielleicht komme aber auch Elektro für ihn in Frage, wenn das mit dem Schreiner nicht klappen sollte.

Für Christina Müller, Personalreferentin im Autohaus Singer, ist der Auftritt beim „Marktplatz der Berufe“ ein wichtiger Termin. „Wir wollen bei den angehenden Auszubildenden Lust auf das Autohaus machen, sowie interessierte Praktikanten und motivierte Bewerber kennenlernen.“ Singer habe derzeit 43 Auszubildende in den Berufen Einzelhandels-, Automobilkaufmann und Kfz-Mechatroniker. „Und Kfz-Mechatronikerinnen!“, betonte die Personalreferentin, „denn gut 25 Prozent der Auszubildenden sind weiblich.“ Alle Auszubildenden bei Singer hätten gute Chancen, übernommen zu werden, denn die Auszubildenden nehmen auch an herstellerunterstützter Ausbildung im Technikbereich teil und für die Kaufleute gebe es Jobrotation durch alle Abteilungen.

Nach dem Startsignal strebten Schüler und Eltern in die hergerichteten Klassenzimmer. Traditionell endete der Abend mit einem Erfahrungsaustausch zwischen anwesenden Unternehmen und Lehrern bei einem gemeinsamen Buffet, hergerichtet durch die Hauswirtschaftsgruppe aus den Abschlussklassen.

von Wolfgang Krusche

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