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Schulweghelfer: Besondere Dringlichkeit sieht die Polizei an der Beethovenschule Kaufbeuren

Junge mit Schulranzen überquert Straße mit Zebrastreifen
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Symbolbild

Kaufbeuren – Die Polizeiinspektion Kaufbeuren sucht engagierte Schulweghelfer, denen die Sicherheit der ABC-Schützen am Herzen liegt. Besondere Dringlichkeit sieht die Polizei aktuell an der Beethovenschule.

Vor Schulbeginn und nach Schulschluss sind sie an vielen Schulen schon von weitem in ihren neon-gelben Jacken zu erkennen – die Verkehrshelfer.

Bereits seit 1953 werden Verkehrshelfer eingesetzt. Bundesweit sind mittlerweile rund 50.000 Menschen als Verkehrshelfer tätig. Hierbei werden unter anderem ältere Schüler eingesetzt, die für ihre jüngeren und unerfahrenen Mitschüler an gefährlichen Stellen den Schulweg sichern und ihnen so sicher über die Straße helfen.

Insbesondere an vielbefahrenen Übergängen sind die ABC-Schützen jedoch auf die Hilfe von Eltern, Großeltern oder anderen Erwachsenen angewiesen.

Verkehrshelfer verstärken die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg. Sie sollen Kinder vom unachtsamen Überschreiten der Fahrbahn abhalten und das gemeinsame Überqueren der Straße sichern. Sie verdeutlichen die bestehenden Verkehrsregeln und auch die besonderen Sorgfaltspflichten der Verkehrsteilnehmer gegenüber Kindern.

Der Erfolg der Verkehrshelfer lässt sich schon daran ermessen, dass es seit der Einführung des Dienstes im Jahr 1953 an den von ihnen gesicherten Übergängen keinen einzigen schweren oder gar tödlichen Unfall gegeben hat.

Eine nicht ungefährliche Stelle, die aktuell nicht ausreichend besetzt ist, ist laut Polizei der Zebrastreifen „Am Hang“ an der Beethovenschule. Für diesen Übergang werden von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 8 Uhr noch Verkehrshelfer gesucht. Der wöchentliche Zeitaufwand beläuft sich auf eine halbe Stunde.

„Je mehr Helfer sich melden, desto weniger Einsatzzeiten sind es für den Einzelnen. Es wäre bei genügend Freiwilligen möglich, sich wochenweise abzuwechseln“, so Melissa Hellebrand, Pressesprecherin das Stadt Kaufbeuren.

Bevor Interessierte ihren Einsatz beginnen können, erhalten die angehenden Verkehrshelfer eine theoretische und praktische Einweisung durch die Polizei. Dies dauert in etwa eine halbe Stunde. Nach erfolgreicher Einweisung erhalten die Helfer ihre Ausrüstung ausgehändigt und sind einsatzbereit.

Oberbürgermeister Stefan Bosse bittet die Kaufbeurer um Mithilfe: „ Verkehrshelfer übernehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe und sichern den Schulweg für unsere kleinen Mitbürger. Das ist ein soziales Engagement, das im Ernstfall Leben rettet. Auf viele Schultern verteilt, handelt es sich nur um eine halbe Stunde Zeitaufwand pro Woche.“

Wer Interesse hat das Ehrenamt als Verkehrshelfer auszuüben oder noch offene Fragen hat, kann sich bei den Verkehrs­erziehern der Polizei Kaufbeuren melden. Ansprechpartnerin ist Polizeihauptmeisterin Christine Hoffmann, Tel. 08341/933-131, christine.hoffmann@polizei.­bayern.de.

kb

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