Seehofer will helfen

Beim Spitzengespräch in München: MdB Stephan Stracke (v.li.), Ministerpräsident Horst Seehofer, OB Stefan Bosse, Finanzstaatssekretär und MdL Franz Josef Pschierer und bayerische Staatskanzleichef und MdL Thomas Kreuzer. Foto: privat

Bei einem Spitzengespräch mit Oberbürgermeister Stefan Bosse am Mittwoch in München, hat Ministerpräsident Horst Seehofer zur Zukunft des Fliegerhorstes nochmals deutlich gemacht, dass die Staatsregierung die Stadt nicht im Stich lässt. „Auch Bayern ist durch die Strukturreform stark betroffen. Die Einschnitte in Schwaben und ganz besonders in Kaufbeuren sind schmerzhaft“, betonte Seehofer.

„Die Staatsregierung steht fest an der Seite von Kaufbeuren und wird alles tun, um die Folgen der Reform abzufedern. Deshalb setze ich mich ganz persönlich dafür ein, dass das am Fliegerhorst Kaufbeuren vorhandene Fachwissen und die bewährte Infrastruktur durch eine zivil-militärische Kooperation im Bereich der Fluglotsenausbildung weiter genutzt wird“, erklärte der Bayerische Ministerpräsident. Der Verteidigungsstaatssekretär Christian Schmidt habe ihm in einem Telefonat nochmals zugesichert, dass das Bundesverteidigungsministerium derzeit die Möglichkeiten der Zusammenarbeit ernsthaft prüft und die Gespräche mit möglichen zivilen Kooperationspartnern zügig fortsetzt. „Wenn der Freistaat Bayern ein solches Projekt voranbringen kann, werden wir das mit allem Nachdruck unterstützen, auch finanziell!“, so der Bayerische Ministerpräsident. An dem Gespräch zwischen Seehofer und dem Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse, nahmen auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, der Staats- kanzleichef Thomas Kreuzer und Finanzstaatssekretär Franz Pschierer teil.

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