Lebenslanges Lernen

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Titel des aktuellen Programms für Frühjahr und Sommer 2017.

Kaufbeuren – Das Ende der Schulzeit muss nicht zwangsläufig auch das Ende jeglichen Lernens bedeuten. Eine Möglichkeit zur Weiterbildung bieten beispielsweise die Volkshochschulen. Die VHS Kaufbeuren hat jetzt ihr aktuelles Programm für Frühjahr und Sommer 2017 herausgebracht. Das Programmheft in gedruckter Form erhalten Sie in vielen Geschäften, Banken und Buchhandlungen, sowie natürlich in der VHS selbst. Außerdem ist es auf der Webseite der VHS Kaufbeuren herunterzuladen.

Im Programm sind auf 75 Seiten nicht nur die vielfältigen Kurse, Vorträge sowie Konzert-, Kino- und Reiseveranstaltungen detailliert beschrieben, sondern es werden auch viele der etwa 270 Dozenten vorgestellt. Aus rund 500 Kursen und Einzelveranstaltungen zu so unterschiedlichen Themenkreisen wie Beruf/EDV, Sprachen, Gesundheit, Kultur, Gesellschaft oder Reisen und Tagesfahrten kann sich jeder ein individuelles Bildungspaket zusammenstellen. Ob man fit werden oder fit bleiben will, ob man Musik hören oder Musik machen möchte, ob man plant, sich bei der nächsten Städtepartnerschaftsfahrt nach Gablonz in der Landessprache zu unterhalten oder ob man beabsichtigt, beruflich weiterzukommen, ob man anstrebt, künstlerisch aktiv zu werden oder ob man Lust hat, auf einer vhs-Reise Kuba kennenzulernen – es ist für alle ab 16 Jahren etwas dabei. Auch ein breit gefächertes Angebot an Integrationskursen einschließlich „Deutsch als Fremdsprache“ ist enthalten. Ab sofort kann man sich mit dem entsprechenden Formular für das neue Semester, das am 20. Februar beginnt, vor Ort oder per Telefon, Fax, E-Mail und online anmelden.

Das Recht auf Bildung gehört zu den 1948 von den Vereinten Nationen erklärten Allgemeinen Menschenrechten und das Konzept der Volkshochschulen, deren Vorläufer bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Dänemark entstanden war, wurde von Anfang an überall in der Bevölkerung begeistert akzeptiert. Zum Beispiel lagen nur einen Tag nach der Eröffnung der VHS Jena im Jahr 1918 bereits 2000(!) Anmeldungen vor – und diese Nachfrage hat seitdem nicht nachgelassen: Allein in Kaufbeuren haben 2015 rund 8200 Menschen aus der Stadt und dem Umland an den VHS-Veranstaltungen teilgenommen – „Tendenz steigend“, berichtet VHS-Leiterin Sabine Meyle. Etliche örtliche Vereine und Einrichtungen sind in das Kursangebot eingebunden und stellen neben ihrer Kompetenz ihre über die ganze Stadt verteilten Räumlichkeiten zur Verfügung.

Die Teilnehmer kommen aus allen Bevölkerungsschichten und aus allen Altersklassen. Besonders die verschiedenen Integrationskurse sind sehr gefragt und immer bis zur Obergrenze von 20 bis 23 Teilnehmern ausgebucht.

2017 ist für die VHS Kaufbeu­ren ein besonderes Jahr: Am 5. Oktober besteht die in Kaufbeu­ren 1947 ins Leben gerufene und heute im ehemaligen Spital an der Spittelmühlkreuzung untergebrachte Fortbildungseinrichtung 70 Jahre. Entsprechende Festlichkeiten sind für Samstag, 7. Oktober geplant. „Unsere Volkshochschule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Begegnung“, sagt Sabine Meyle. Viele Teilnehmer treffen sich immer wieder und haben eine Menge Spaß. Im Laufe der Jahre seien sogar oft echte Freundschaften entstanden, so Meyle, „...und für mich ist es immer wie ein Geschenk, dass so viele Menschen zur Volkshochschule kommen, um freiwillig zu lernen!“

von Ingrid Zasche

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