Markus Poppler ist neuer Geschäftsführer

Veränderungen im Espachstift

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„In der Pflege zu arbeiten ist kein Beruf, sondern eine Berufung“, steht für den neuen Geschäftsführer Markus Poppler (links) außer Frage. Auch der Vorsitzende des Kuratoriums Ernst Schönhaar freut sich über die neue Personalie.

Kaufbeuren – „Die Zufriedenheit der Mitarbeiter im Seniorenheim ist der Schlüssel dafür, dass die Bewohner sich bei uns wohlfühlen“, ist sich Markus Poppler sicher. Er ist seit dem 1. August neuer Geschäftsführer des Espachstifts in Kaufbeuren.

Poppler, der selbst den Beruf des Krankenpflegers in Kaufbeuren gelernt hat und in mehreren Kliniken Berufserfahrung gesammelt hat, übernahm den Posten des Geschäftsführers von seinem Vorgänger Klaus Rockenmaier, der krankheitsbedingt ausgeschieden ist. 

Zuvor absolvierte Poppler das Studium Professional of Social and Health Services und war bereits seit Juli 2013 Pflegedienstleiter und stellvertretender Geschäftsführer im Espachstift, wurde also nicht ins sprichwörtliche kalte Wasser geworfen. 

Ernst Schönhaar, Vorsitzender des Kuratoriums, ist begeistert von seinem neuen Chef. „Herr Poppler ist ein erfahrener und kompetenter Pflegedienstleiter. Er motiviert die Mitarbeiter, so dass wir uns deutlich weiterentwickelt haben, insbesondere fachlich“, freut sich Schönhaar. Im vergangenen Jahr sei das Seniorenheim in allen Bewertungen nach oben gestiegen. Dies beinhalte die Pflege sowie die soziale und hauswirtschaftliche Betreuung und sei der Verdienst des neuen Geschäftsführers, so der Kurator. Geprüft würde dies durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und der Heimaufsicht der Stadt Kaufbeuren, die unangekündigt Befragungen mit den Bewohnern durchführen. Der Prüfbericht sei laut Schönhaar 2014 „sehr gut ausgefallen“ und es hätten sich „positive und anhaltende Verbesserungen ergeben“. Besonders erfreulich sei die tolle Rückmeldung von den Bewohnern und deren Angehörigen. Konkrete Verbesserungen unter Popplers Führung seien laut dessen Ausführungen eine erneuerte Ausstattung mit 15 neuen Pflegebetten, neue Pflegewägen für die Pfleger, das neu geschaffene Qualitätsmanagement und eine Physiotherapiepraxis, die auch von den Mitarbeitern genutzt werden könne. Erfreulich sei zudem, dass sich alle Einrichtungen unter einem Dach befinden und „trockenen Fußes erreicht werden können“, so Schönhaar. 

Besonders wichtig ist für Poppler, das „Wir-Gefühl zu stärken“, denn „wenn das Arbeitsklima stimmt, sind auch die Heimbewohner positiv gestimmt und zufrieden.“ Die Anerkennung und Wertschätzung der Mitarbeiter strahle auf die gesamte Einrichtung und nicht zuletzt auf die Bewohner ab, so dass sich alle wohlfühlen. Dabei spreche eine lange Warteliste Interessierter für sich, denn seit einem Jahr habe es keinen Mietwechsel in den 44 barrierefreien Wohnungen des Betreuten Wohnens in den neu gebauten Stiftsterrassen gegeben. 

Die vier Säulen des Espachstifts, bestehend aus dem Betreuten Wohnen, der ambu- lanten Pflege, der Tagespflege und der stationären Pflege, seien eine gute Voraussetzung für die Pflege im Alter, um den Seniorinnen und Senioren den letzten Lebensabschnitt so schön wie möglich zu gestalten, so Schönhaar. von Martina Staudinger

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