Signale auf Fusion gestellt

Der Vorstand vom Vereinsring Neugablonz e. V. wurde bei der Hauptversammlung einstimmig von den Mitgliedern beauftragt, Fusionsgespräche mit dem Aktionskreis Neugablonz aufzunehmen. Vorausgegangen war eine Rückschau auf die Vereinsgeschichte mit bisherigen Aktivitäten sowie aktuellen Projekten und eine persönliche Erklärung des Vorsitzenden Joachim Pohl. Die zunächst ergebnislos verlaufene Wahl eines neuen Vorstandes führte letztendlich zu einer bis zum Jahresende befristeten Lösung.

In einer mehrstündigen Sitzung wurde nach dem Rücktritt des amtierenden Vorstandes mit Joachim Pohl und seinen Mitstreitern Heinz Weigelt und Thomas Weiss in lebhafter Aussprache der Mitglieder um eine Lösung gerungen. Zwar hatten sich Stefan Bahner und Jürgen Feldmeier zur Vorstandsarbeit bereit erklärt, für einen Vorsitz standen sie jedoch nicht zur Verfügung. In einer persönlichen Erklärung hatte Pohl auf seine vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Jahre in mehreren Organisation hingewiesen und im Hinblick auf seine gesundheitliche Situation sich gefragt: „Ist man noch in der Lage, das zu machen und dem Anspruch gerecht zu werden?“ So war in der Summe der Gedanke entstanden, aufzuhören. Er wünsche sich jedoch sehr, dass es gerade aufgrund der positiven Entwicklung weiter gehen würde. Nach seiner Entlastung schlug er der Mitgliederversammlung eine Fusion mit dem Aktionskreis Neugablonz vor, welche durch entstehende Synergien nur positiv für den Stadtteil sein könne. Klare Zustimmung Wolfgang Krebs als Vorsitzender des Aktionskreises sah die Vorteile in der Bündelung von Aktivitäten und insbesondere im fiskalischen Bereich, betonte aber: „Das sollen und müssen die Mitglieder entscheiden, ein Votum als Vorstand geht nicht!“ Wichtig sei der Gedanke, Neugablonz voran zu bringen. Günther Seydel plädierte, den Zusammenschluss nicht „auf die lange Bank zu schieben“, denn die bisher schon gute Zusammenarbeit sei die Grundlage, Kräfte für Neugablonz zu bündeln. Er warnte jedoch: „Es sollte aber nicht wie in der Wirtschaft fusioniert werden! Niemand darf hinten runter fallen!“ Nachdem sich der alte Vorstand für eine befristete Tätigkeit bis 31. Dezember zur Verfügung gestellt hatte, wurde er nach seiner Wahl einstimmig mit der offiziellen Aufnahme von Fusionsgesprächen mit dem Aktionskreis beauftragt, dessen Mitglieder im Oktober einen neuen Vorstand wählen. Zur Unterstützung der Arbeit wurden Bahner und Feldmeier als Beisitzer zugewählt. Das noch laufende Filmprojekt soll baldmöglichst abgeschlossen und die Planung für das Bürgerfest 2011 vorbereitet werden.

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