Skiclub Kaufbeuren hat Draht zu Petrus

Bei strahlendem Sonnenschein und unter optimalen Schneebedingungen starteten am vergangenen Sonntag zirka 120 Langläufer zum traditionellen Auerberglauf des Skiclubs Kaufbeuren e.V.. Querfeldein galt es 23 Kilometer – von Reinarden am Auerberg, bis nach Hirschzell südlich von Kaufbeuren – durchzustehen.

Als pünktlich um 10 Uhr in Hofstadt das Signal zum Mas-senstart ertönte, setzten sich schlagartig etwa 120 Skilang-läufer bergauf in Bewegung. Eine beeindruckende Phalanx, von Sportlern, die sich nun über 23 km auf ein gemeinsames Ziel konzentrierten. Schon nach etwa 300 Metern war der an-fangs unübersehbar dichte Haufen aus angespannten Körpern, herumwirbelnden Skistöcken und weit ausholenden Bretteln entwirrt und der Unterschied zwischen Profis und Gelegenheitsläufern offen-sichtlich. In einer weit gezoge-nen Rechtskurve konnten es die Wintersportler dann erst einmal laufen lassen und dieses tolle Gemeinschaftserlebnis genießen. Weiter ging es über Ober- und Unterlöchlers, vorbei an Ob und über die Straße Bernbach-Bidingen. Hier war Gelegenheit, die bisher auf der Strecke verbrannten Kalorien zu ergänzen. Besonders die knackigen Anstiege bei Unterlöchlers und Gehren zehrten an den Reserven, so dass der im Startgeld von 15 Euro enthaltene Energiespender gerne angenommen wurde. Weiter ging es dann vorbei an der Mooshütte bis zum Ziel am Sportplatz von Hirschzell. 120 Läufer in verschiedenen Altersklassen hatten sich zur Teilnahme gemeldet. Dabei dominierten die Skater mit 110 Teilnehmern, davon zehn Frauen, eindeutig das Geschehen. Obwohl sich nur neun Läufer für den klassischen Langlauf ent-schieden hatten, wurde in der Wettkampfwertung streng nach Stil unterschieden. Bereits nach 51 Minuten und 24 Sekunden passierte Jürgen Grotz vom TSV Wiggensbach die Ziellinie und entschied im Skating mit 1:59 Minuten vor Andreas Möse und 3:20 Minuten vor Michael Mellert das Rennen für sich. Carmen Buhler vom Sportteam Buhler erreichte nach einer Stunde und 4.40 Minuten das Ziel in Hirschzell. Ihr folgten knapp mit sechs bzw. sieben Sekunden Abstand Birgitt Kühfuß und Angelika Baur. Auch auf der Parallelloipe wurden beachtliche Ergebnisse erzielt. Hans-Werner Reichert vom Fischer-Subaru-Team schaffte die 23 km in einer Stunde und 1.20 Minuten vor Wolfgang Härle und Peter Paul Reichart, die 16 bzw. 25 Minuten länger für diese anspruchsvolle Strecke brauchten. Als einzige Frau hatte sich Marianne Volkwein vom TSV Heimenkirch der Herausforderung im klassischen Stil gestellt. Sie konnte sich nach einer Stunde und 22.14 Minuten über ihre Leistung freuen.

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