Soundgewaltig

Festival „Sound am Markt“ in Neugablonz kommt an

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Beim ersten Open Air-Festival kamen große und kleine Besucher am Neuen Markt zusammen.

Kaufbeuren-Neugablonz – Vielfältigen „Sound, Slam & Straßenmampf“ erlebten zahlreiche Besucher am Samstag bei „Sound am Markt“ beim ersten Open Air-Festival in Neugablonz. Bands und Slam-Poeten erfüllten den Neuen Markt mit Festival-Fair und versetzten das Publikum in ausgelassene Stimmung. Die Künstler aus ganz Deutschland ließen individuellen Sound anklingen, rissen das Publikum in ihrem Spiel mit der Sprache mit und setzen das ein oder andere Statement.

Verschiedene Köstlichkeiten erwarteten die großen und kleinen Besucher beim Streetfood-Markt, der mit vielen kleinen Essensständen, Garküchen sowie Foodtrucks aufwartete und eine große Auswahl an kulinarischen Gaumenfreuden bot.

Kreative Wortakrobatik

Beim 1. Neugablonzer Poetry Slam brachten die auftretenden Slam-Poeten ein vielseitiges Sprach-Battle auf die Festivalbühne und sinnierten mal eindringlich, mal witzig, überraschend und berührend über tiefgreifende Themen genauso wie Banalitäten des Lebens. Marius Loy, Jule Eckert, Jonathan Löffelbein, Lara Ermer, Andreas Rebholz und Jakob Schwerdtfeger präsentierten eine Bandbreite an Themen, die von selbst­ironischen Einblicken in den Alltag und zwischenmenschlichen Beziehungen, der Suche nach dem Platz in der Welt, der Tragik und Euphorie des Individuums in der Gesellschaft, der Kraft der Kunst bis zu den Freuden des Minigolfs reichten, und riefen mit ihren Texten, ihrer Darbietung und in der Interaktion mit dem Publikum eine ebensolche Bandbreite an Emotionen hervor.

Mitreißende Live-Musik

Mit Hip-Hop jenseits von Szeneregeln, Hypes oder Klischees rockten die groovigen Jungs der Chiemgauer Band „Mundwerk-Crew“ die Bühne und boten ihren ganz eigenen Sound mit Elementen aus Rap, Funk und Bass, sowie Songtexten zwischen Deutsch, bayrischem Dialekt und modernem Anglizismus.

Fotostrecke zum Festival „Sound am Markt“ in Neugablonz

 © Kola/Stettnisch
 © Kola/Stettnisch
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Als Headliner des Festivals machte die deutschsprachige Band „Mono & Nikitaman“ noch einmal richtig Stimmung: Das Reggae- und Dancehall-Duo aus Berlin heizte dem Publikum mit seiner energiegeladenen Live-Show ein, und regte durch sozialkritische Texte nicht nur zum Nachdenken an, sondern verbreitete auch reichlich gute Laune, sodass sich das Festivalgelände binnen kürzester Zeit mit Besuchern verschiedenen Alters füllte, die gemeinsam in friedlicher Stimmung feierten.

von Mahi Kola

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