Sparkasse baut neues Parkhaus

Die Sparkasse will an alter Stelle nach dem Abriss des maroden Parhauses Süd ein neues errichten. Foto: Lorenz

Die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren wird das Parkhaus Süd neu bauen. Darauf hat sich dessen Verwaltungsrat kürzlich einstimmig geeinigt. Laut Sparkassenchef Winfried Nusser werden rund vier Millionen Euro in das Vorhaben investiert. Darin enthalten ist der Grundstückskauf von der Stadt, der Abbruch des maroden Bestandes sowie der Neubau. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das neue Parkhaus Mitte nächsten Jahres seinen Betrieb aufnehmen.

Wie Nusser gegenüber dem KREISBOTEN berichtet, hätten mehrere Gründe für diese Entscheidung gesprochen. Zum einen seien die Einzelhändler auf die Sparkasse zugekommen, nachdem bekannt wurde, dass die Stadt das marode Parkhaus heuer aus statischen Gründen abreißen muss. Vor allem der Süden der Altstadt werde dadurch geschwächt. „Klar war, wir werden uns für den Einzelhandel hier stark machen“, betont Nusser. In vielen Gesprächen mit allen Beteiligten erschien dann die vernünftigste Lösung zu sein, dass die Sparkasse das neue Parkhaus baut. Vor allem auch mit Blick auf eine schnelle Lösung, „denn die Zeitachse ist sehr wichtig“. Nusser befürchtet, dass, wenn nach dem Abbruch des alten Parkhauses lange Zeit nichts passiert, eine Aktivierung des Südens sehr schwer werden würde. Die jetzige Lösung biete daher einen nicht zu unterschätzenden zeitlichen Vorteil, da die Sparkasse als Bauherr weniger bürokratische Hürden zu nehmen hat, als beispielsweise die Stadt. Auch eine schnelle Nachfolgeregelung für das ehemalige C&A-Gebäude sei mit einer zeitnahen Parkhauslösung eng verbunden. „Ohne diesen ‘Südanker’ wäre die Weiterent- wicklung der Ludwigstraße mehr als in Frage gestellt. So auch unser Neubau, den wir nun zügig angehen können“, erklärte Nusser. In einem nächsten Schritt soll das Vorhaben neues Parkhaus jetzt ausgeschrieben werden. Dabei setzt die Sparkasse auf so genannte Systemanbieter. Der Bau selbst soll modern, attraktiv und vor allem hell sein. Vorstellbar wären laut Sparkassenchef Nusser auch Ladestationen für Elektroautos, Dauerparkplätze und abschließbare Boxen, wo beispielsweise Oldtimer, Reifen oder Fahrräder abgestellt werden können. Die Frage, wie groß das neue Parkhaus letztlich wird, ist noch offen. Laut Nusser wären 544 (aktuell sind es 453) oder 434 Stellplätze denkbar. Eine Bedarfsanalyse soll hier bei der Entscheidungsfindung helfen. Ansprechpartner für Interessenten ist hier Werner Lindner unter Telefonnummer 08341/ 808-188.

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