Spaß in der Gemeinschaft

Mit 85 Attraktionen, somit einem neuen Rekord, begeisterte das Bürgerfest Neugablonz die mehreren tausend Besucher. Zu den Höhepunkten am Sonntag zählten die Weihe der neuen Rettungsfahrzeuge, der „Haiti-Tag“ von Humedica und die Unterhaltung im Jubiläumsfestzelt.

Die Segnung von zwei Rettungsfahrzeugen und einem Boot der Wasserwacht bildete den offiziellen Auftakt am Sonntagvormittag auf dem Neuen Markt. „Wir dürfen nicht an der Sicherheit sparen“, betonte dabei Oberbürgermeister Stefan Bosse. Im Jubiläumsfestzelt des BSK Olympia und der Musikvereinigung Neugablonz, die beide in diesem Jahr das 60. Jahr ihrer Wiedergründung feiern, dankten im Anschluss die beiden Schirmherrn allen Helfern für ihren Einsatz. In bewährter Weise oblag die Gesamtorganisation des Bürgerfestes dem Vereinsring Neugablonz. Dem Vorsitzendem Joachim Pohl und seiner Frau Sylwia Pohl gelang es insgesamt 85 Vereine, Institutionen und Gruppierungen für die Teilnahme zu motivieren. Die Besucher profitierten von diesem breit gefächerten Angebot, das insbesondere für Kinder und Jugendliche jede Menge Abwechslung bereit hielt. Vom Kleinfeld-Fußballturnier über Bungeetrampolin-Springen bis hin zur Eisenbahn, Pferdereiten, Kinderschminken, Puppentheater und Geschicklichkeitsspielen gab es die vielfältigsten Aktionen im Zentrum von Neugablonz. Die Sudetenstraße hinab gehörte wieder den größtenteils selbst gebauten Seifenkisten der 44 Teilnehmer, die in rasanter Fahrt ins Ziel sausten. „Beim Bürgerfest verwandelt sich Neugablonz in eine Erlebniszone und präsentiert sich als Schaufenster der Vereine”, freute sich daher Stephan Stracke, Schirmherr und Bundestagsabgeordneter. Der zweite Schirmherr, Finanzstaatssekretär Franz Pschierer, lobte das Bürgerfest als „Gelegenheit für Alt und Jung aller Nationalitäten sich freundschaftlich zu begegnen“. Gerade das Jubiläumsfestzelt, in dem die Musikvereinigung aufspielte und der BSK Olympia seine Mannschaften präsentierte, wurde für Gespräche und Begegnungen genutzt. Vor und im Gablonzer Haus drehte sich im Rahmen des „Haiti-Tages“ das Programm um die Hilfeseinsätze von Humedica. Helfer berichteten von ihren Aufenthalten vor Ort. Der prominente Fernsehrichter Alexander Hold erläuterte, warum die Einsätze von Humedica nach seiner Meinung so wichtig sind. Das kühle, windige Wetter hielt viele Besucher etwas davon ab, sich an den zahlreichen Ständen die eine oder andere Köstlichkeit schmecken lassen. Familien und Paare liefen eher durch und schauten sich um. Die kräftigen Regenschauer beendeten die Aktivitäten im Freien am Nachmittag dann früher als geplant. Nur vor dem Gablonzer Haus und im Zelt wurde bis in den Abend hinein weitergefeiert. ess

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