Organisation der Ausbildungsmesse

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Das Organisationsteam der Ausbildungsmesse, rund um die Initiatoren Markus Wasserle (2. v. re.) und Jonas Pioch (links daneben), bei der Auftaktveranstaltung in der Schulküche der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu.

Marktoberdorf – Zum Auftakt für die Vorbereitungen zur diesjährigen Ausbildungsmesse in Marktoberdorf im April trafen sich die Vertreter der Sponsoren und das Organisationsteam in der Staatlichen Berufsschule. Dieses durch und durch ehrenamtliche Messeprojekt wurde von Markus Wasserle und Jonas Pioch ins Leben gerufen und findet bereits zum zweiten Mal in Marktoberdorf statt.

Es soll Eltern, Jugendlichen und Schülern die Möglichkeit bieten, sich über Berufsbilder und lokale Ausbildungsmöglichkeiten ein Bild zu machen. Neben der Stadt als Mitveranstalter konnte man als Sponsoren die Firmen VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG, die Hubert Schmid Bauunternehmen GmbH und die Sparkasse Allgäu gewinnen.

Für die Auftaktveranstaltung hatte der Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu, Remigius Kirchmaier, diesmal in den Fachbereich Ernährung und Versorgung, konkret in die Schulküche, eingeladen. Gleichzeitig ist Kirchmaier auch Leiter des Markt­oberdorfer Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“, einem regionalen Arbeitskreis der Bundesarbeitsgemeinschaft „SchuleWirtschaft“ in Deutschland. Und so fiel die Idee der Ausbildungsmesse in Marktoberdorf bei ihm gleich auf fruchtbaren Boden.

Ein Vorstand des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“, speziell verantwortlich für den Bereich Wirtschaft ist Xaver Schelle, zugleich Vorstand der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, der auch als Sponsor das Projekt unterstützt. Den Bereich Schule im Vorstand des Arbeitskreises vertritt Karin Weikmann, Rektorin der Mittelschule Marktoberdorf. Die Ausbildungsmesse stellt dabei ein zentrales Projekt in der Arbeit des Arbeitskreises dar.

Die Sponsoren, Bauunternehmen Hubert Schmid, vertreten durch Florian Schmid und Brigitte Schröder, Rochus Nickl, Direktor Privatkunden bei der Sparkasse Allgäu sowie Dr. Wolfgang Hell als Erster Bürgermeister und „Hausherr“ im Modeon ergänzen das Organisationsteam.

Bereits jetzt, drei Monate vor dem Messetermin am 21. und 22. April, liegen 65 Anmeldungen von Firmen und berufsbildenden Einrichtungen als Aussteller vor, die dort ihr Berufsangebot vorstellen wollen. Auch sind bereits 1.200 Schüler und Schülerinnen fix als Besucher gemeldet. Das Messekonzept baut auf einen Informationsabend für Eltern am Donnerstag, bei dem Eltern zusammen mit ihren Kindern direkt mit Unternehmen, Handwerksbetrieben, Hochschulen und berufsbildenden Schulen ins Gespräch kommen können. Am Freitagvormittag kommen dann die Schüler klassenweise anstatt zur Schule zur Messe, um sich über die geignete Berufswahl zu informieren.

Die Veranstalter gehen sogar noch einen Schritt weiter und gehen im Vorfeld der Messe in die Schulen und wollen dabei auf das Thema der beruflichen Zukunft vorbereiten. Die Messe wird im Modeon stattfinden und wegen der großen Nachfrage sogar um ein Festzelt der Firma Hubert Schmid erweitert werden. Es steht diesmal unter dem Motto „Inklusion“.

Benedikt Lika, Stadtrat aus Augsburg und seit Langem politisch in diesem Thema engagiert, übernahm hierfür gerne die Schirmherrschaft. Daneben fungiert auch die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker als Schirmherrin für die Ausbildungsmesse.

von Wolfgang Krusche

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