Wohnraum für junge Familien

Spatenstich: In der Apfeltranger Straße entstehen 71 Reihenhäuser

Helmut Kilger, (v. li.) Geschäftsführer der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Roland Görgens, Geschäftsführer der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH, Dirk Bolsinger, Geschäftsstelleninhaber der von Poll Immobilien GmbH - Shop Landsberg am Lech, und Architekt Cornils Bartels von Bartels-Architekten-München.
+
Beim Spatenstich: Helmut Kilger, (v. li.) Geschäftsführer der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Roland Görgens, Geschäftsführer der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH, Dirk Bolsinger, Geschäftsstelleninhaber der von Poll Immobilien GmbH - Shop Landsberg am Lech, und Architekt Cornils Bartels von Bartels-Architekten-München.

Kaufbeuren – Die Brutschin-Conductor Allgäu ­GmbH mit Sitz in Ludwigsburg bei Stuttgart erstellt in drei bis vier Bauabschnitten insgesamt 71 Reihenhäuser. Die Erdarbeiten der ersten 21 Häuser in der Apfeltranger Straße in Kaufbeuren sind bereits in vollem Gange und die Fertigstellung der Keller ist für dieses Jahr geplant. Der traditionelle Spatenstich für das Projekt erfolgte Anfang der Woche. 

„Und sollte der Winter mild ausfallen, stehen die Chancen gut, dass bereits in einem Jahr die ersten Eigentümer einziehen können und sich über ihr neues Zuhause freuen dürfen“, sagte Roland Görgens, Geschäftsführender Gesellschafter.

Görgens begrüßte zum Spatenstich Oberbürgermeister Stefan Bosse, Architekt Cornils Bartels sowie Handwerker und Vertriebsmitarbeiter. „Im Namen meiner Geschäftspartner bei diesem Projekt, den Herren Helmut Kilger und Bernd Brutschin, heiße ich alle Gäste herzlich willkommen. Pandemie bedingt begehen wir diesen wichtigen symbolischen Schritt heute verständlicherweise im kleinen Kreis und leider ohne die ersten Käufer. Wir freuen uns sehr, nach unserem erfolgreichen Projekt in der Kemptener Straße mit damals 33 Einheiten, ein Folgeprojekt in dieser schönen Stadt gefunden zu haben. Die bisherige Brache und ein ‘wilder’ Parkplatz werden nun endlich ihrer Bestimmung zugeführt und entsprechend können wir heute vom langersehnten Spatenstich an dieser Örtlichkeit sprechen“, sprach Görgens. Ferner lobte er die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung: „Hier wird man stets freundlich empfangen und es ist stets eine verbindliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit der Stadtverwaltung.“

Das Bauprojekt mit dem Namen „Con Bravura“ wird ein großflächiges, lebenswertes und modernes Wohnquartier. Jedes Haus verfügt über zwei Pkw-Stellplätze, bestehend aus einem Tiefgaragenstellplatz in der nahen gelegenen vorhandenen Tiefgarage und einem Carport oder einem Stellplatz im Freien. Alle Häuser sind zum Be- und Entladen direkt anfahrbar. Zudem stehen Besucherstellplätze, teilweise mit Anschlusssäulen für Elektromobilität, und ein Carsharing Konzept zur Verfügung. Zwei Arten von Reihenhäusern mit unterschiedlichen Größen stehen zur Auswahl. Unter der Bezeichnung „Piano“ verfügen die künftigen Bewohner über rund 115 Quadratmeter Wohnfläche und 35 Quadratmeter Kellerfläche. Die Variante „Andante“ ist mit etwa 133 Quadratmeter Wohnfläche und 40 Quadratmeter Kellerfläche die größere Alternative. Die Preise beginnen bei knapp 400.000 Euro bis circa 489.000 Euro.

„Mit diesen Häusern sprechen wir in erster Linie junge Familien an, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten. Dank unserer innovativen Bauweise errichten wir unsere Reihenhäuser als ‘KfW Effizienzhäuser 55’. Ein niedriger Energieverbrauch sorgt entsprechend für geringere Verbrauchskosten. Ein eigens errichtetes Nahwärmekonzept mit einem Block-Heizkraftwerk erzeugt Strom und Wärme für die Häuser. Zusätzlich profitieren Käufer von staatlichen Fördergeldern. So ist neben zinsgünstigen Darlehen der KfW Bank auch ein Tilgungszuschuss von aktuell 18.000 Euro je Wohneinheit möglich. Wir freuen uns sehr über eine rege Nachfrage und weisen bereits einen Verkaufsstand von über 50 Prozent aus“, so Görgens.

Der Faktor Nachhaltigkeit ist für die Brutschin-Conductor Allgäu GmbH nicht nur in Bezug auf Energieeffizienz von Bedeutung, sondern auch bei der Verwendung von Rohstoffen. So wird hauptsächlich das nachwachsende Arbeitsmaterial Holz bei der Hybridbauweise (Kombination von Sichtbeton und vorgefertigten Holzbauteilen) verwendet. „Die gesamte Gebäudehülle besteht aus Holz. Lediglich Decken und Trennwände zwischen den Häusern bestehen aus Schall- und Brandschutzgründen aus Beton. Denn Materialien dort einzusetzen, wo sie sinnvoll sind, ist großer Teil unserer nachhaltigen Firmenphilosophie“, so Görgens.

Oberbürgermeister Bosse sagte in seiner kurzen Rede: „Ich habe diese ‚Brachfläche‘ schon zu Amtsantritt geerbt und freue mich, dass dieser Platz nun bebaut und Wohnraum für junge Familien geschaffen wird. Einige andere Ideen sind für diese Fläche schon entworfen und wieder verworfen worden.“ Er wünschte dem Bauvorhaben einen guten Verlauf und ergänzte: „Als wir die ersten Vorgespräche führten, hatte ich ein positives Gefühl, dass Conductor hier ein guter Partner ist. Das Lob an das Team der Stadt gebe ich gerne weiter“ sagte Bosse.

kb

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ostallgäu: Corona-Warnwert von 50 überschritten
Ostallgäu: Corona-Warnwert von 50 überschritten
Landkreis Ostallgäu: 7-Tage-Inzidenz von 35 erreicht
Landkreis Ostallgäu: 7-Tage-Inzidenz von 35 erreicht
Drive In-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu-Kaufbeuren
Drive In-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Ostallgäu-Kaufbeuren
Reinigungskräfte am Klinikum Kaufbeuren fordern auch „Corona-Bonus“
Reinigungskräfte am Klinikum Kaufbeuren fordern auch „Corona-Bonus“

Kommentare