SPD-Riege macht Stadtspaziergang durch Kaufbeuren

Von Feuerwehrmuseum bis Fußgängerzone

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Kurze Verschnaufpause beim Stadtspaziergang: Baureferatsleiter Helge Carl (vorne rechts), informiert die drei SPD-Politiker Dr. Paul Wengert, MdL (vorne links), Catrin Riedl, Fraktionsvorsitzende im Kaufbeurer Stadtrat, und Bundestagskandidat Pascal Lechler über den Stand des Eisstadionneubaus.

Kaufbeuren – Das Wetter passte, als der Ostallgäuer SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert aus Füssen, zusammen mit dem SPD-Bundestagskandidaten Pascal Lechler am Mittwoch einen Stadtspaziergang durch Kaufbeuren unternahm. An der Seite war auch die SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Catrin Riedl.

Nach einem gemeinsamen Besuch im Feuerwehrmuseum informierte sich das Trio über den Stand der aktuellen Baumaßnahmen in der Fußgängerzone. Als kompetenter Gesprächspartner stand ihnen Baureferatsleiter Helge Carl zur Seite. Von ihm erfuhren sie detailgenau sämtliche Abläufe und Planungen zum Ausbau der Fußgängerzone. „Ich habe hier einen sehr guten Eindruck mitgenommen“, so Wengert gegenüber dem Kreisbote. Carl sei zuversichtlich, dass, wenn alles so weiterläuft, die Arbeiten bis Ende November fertiggestellt sein könnten. Man sei hier gut im Zeitplan.

Carl war es auch, der den SPD-Politikern über die aktuellen Baumaßnahmen am neu errichteten Eisstadion Auskunft gab. Zur Sprache kam auch die neue Städtebauliche Entwicklungsachse, die durch das Parkstadion führt. Spannend bleibt auch, wo in Zukunft die Polizeiinspektion ihr neues Zuhause haben wird und wo das geplante Behördenzentrum gebaut werden soll. „Wir haben uns beide möglichen Standorte angeschaut. Ich hoffe, dass die Stadt hier die richtige Entscheidung treffen wird und dass der Freistaat Bayern dabei die städtebaulichen Überlegungen der Stadt respektiert“, macht der Betreuungsabgeordnete für Kaufbeuren, Wengert, deutlich. Darüber hinaus sei er der absoluten Überzeugung, dass der Jordanpark im Bereich des jetzigen Eisstadions renaturiert werden müsse.

Die Situation und das Dilemma am Bahnhof sei für ihn ein „ausgemachter Skandal“. Dass der barrierefreie Umbau in den nächsten Jahren überhaupt kein Thema sein soll, ist für Wengert in keinster Weise nachvollziehbar. „Ich begreife es nicht, dass andere Bahnhöfe in anderen Städten, die viel weniger Ein- und Ausstiege zu verzeichnen haben, bis 2021 barrierefrei sein sollen, aber Kaufbeuren nicht einmal danach für den Ausbau vorgesehen ist.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch der Bundestagskandidat der SPD, Pascal Lechler. „Dieser Bahnhof ist ein Schandfleck, der verwittert und verwahrlost. Ab einer gewissen Uhrzeit traut sich doch keiner mehr abends dort allein hin. Viele Bürgerinnen und Bürger meiden ihn. Er muss baulich aufgewertet werden.“ Hier stellt sich Wengert ein kleines suburbanes Zentrum vor, mit einem attraktivem Bahnhof, „der durchaus ein Geschäfts- und Bürohaus sein kann. Denn heute baut kein Mensch mehr eine Wartehalle, inklusive Fahrkartenverkauf“, betont der Abgeordnete. Dies könne auch in Kaufbeuren erfolgen. Das täte seiner Meinung nach dem ganzen Umfeld sehr gut und würde es städtebaulich aufwerten.

von Stefan Günter

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