Oberdorfer Gaudiwurm startet am 15. Februar mit über 1.600 mitlaufenden Maschkerer

Ein Umzug der Superlative

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Der große Oberdorfer Gaudiwurm startet am kommenden Faschingssonntag, 15. Februar um 13.30 Uhr in der Marktoberdorfer Innenstadt.

Marktoberdorf – Ein Umzug der Superlative: 3,5 Kilometer lang, circa 60 Zugnummern, rund 1.600 mitlaufende Maschkerer und Zehntausende von begeisterten Besuchern. Die Wagen sind spektakulär, die Themen abwechslungsreich und die Kostüme einzigartig.

Mit dabei sind zahlreiche Musikkapellen, die für eine tolle Stimmung sorgen. Seit 1966 begeistert der Oberdorfer Gaudiwurm jedes Jahr am Faschingssonntag Tausende Narren aus Nah und Fern. Und am kommenden Faschingssonntag, 15. Februar, ist es wieder ab 13.30 Uhr so weit. 

Für die Organisatoren des Oberdorfer Gaudiwurms ist es jedes Jahr wieder eine Herausforderung diesen Umzug auf den Weg zu bringen. Da gehört neben Wissen und Erfahrung vor allem eine perfekte Planung dazu. Bei so einer Großveranstaltung müssen alle Bestimmungen und Richtlinien eingehalten werden, vor allem wenn es um die Sicherheit geht. 

Die Oberdorfer Fasnachter machen das alles ehrenamtlich. „In den letzten Wochen vor dem Umzug geht es dann schon zur Sache. Da bleibt für was anderes keine Zeit mehr!“, berichtet Claudia Bestler, die Präsidentin des Gaudiwurms. „Ohne mein Team und deren wertvolle Erfahrung wäre das nicht zu schaffen.“ 

Doch nicht nur Richtlinien und Bestimmungen machen den Organisatoren zu schaffen, sondern auch die seit Jahren sinkenden Einnahmen bei gleich bleibenden Zuschauerzahlen. „Jeder Zuschauer sollte ein Abzeichen bei den umherlaufenden Verkäufern erwerben. Diese Einnahmen werden zur Zahlung der Auslagen, wie zum Beispiel Sanitätsdienst und Feuerwehr, verwendet“, so Claudia Bestler. 

Überschüsse werden an die Zugteilnehmer als kleine Aufwandsentschädigungen für deren Auslagen für Bauten und Kostüme verteilt. „Wir können nur an die Zuschauer appellieren, sich ein Abzeichen zu kaufen.“, bittet die Präsidentin des Gaudiwurms um Verständnis. „Auch der Gaudiwurm kostet Geld und wenn jeder seinen kleinen Beitrag leistet, bleibt er uns erhalten!“ 

Gaudiwurm am Wochenmarkt 

Erstmals in der Geschichte des Oberdorfer Gaudiwurms zeigt sich der Wurm außerhalb des Umzugs in Marktoberdorf: am kommenden Freitag, 13. Februar, wird er den Wochenmarkt in Marktoberdorf besuchen und natürlich viele Abzeichen mit seinem Abbild mitbringen! Der Gaudiwurm wird sich am Faschingssonntag auf seinem gewohnten Weg durch die Marktoberdorfer Innenstadt schlängeln. Start- und Endpunkt ist jeweils vor dem Marktoberdorfer Rathaus. 

An sechs Stellen werden Fasnachtssprecher den Umzug frech und witzig kommentieren und die Gruppen vorstellen. Erstmals wird dieses Jahr nach dem Umzug vor dem Rathaus die Guggenmusik Katastrophenband Rohrdorf (bei Isny) spielen. Aber auch auf allen anderen Plätzen und in den Gaststätten wird in Marktoberdorf fröhlich weitergefeiert! 

Großer Kinderball 

Der Abschluss der närrischen Zeit in Marktoberdorf ist den Kindern vorbehalten. Sie kommen am Faschingsdienstag, 17. Februar, noch mal voll auf ihre Kosten – beim einem der größten Kinderbälle in ganz Schwaben. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail organisieren die Oberdorfer Fasnachter e. V. den Ball, schließlich wollen die fast 1000 Gäste gut betreut werden. Für Unterhaltung sorgen eine Live-Band und Tanzeinlagen, gefeiert wird von 14 bis 18 Uhr im fasnachtlich geschmückten Modeon-Saal. 

Und so stehen die Kleinen den Großen in nichts nach und bringen das Modeon Marktoberdorf zum Abschluss es Faschings noch mal so richtig zum Brodeln! Alle Informationen zu den Faschingsveranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.oberdorfer-fasnacht.de – dort finden Interessierte auch ein Zugwegplan mit Parkplätzen und Sprecherstellen.

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