Sponsor gefunden

Jäkel unterstützt Wettkämpfe von Kaufbeurer Feuerwehrmann Krißmer finanziell

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Joachim Krißmer (Mitte) ist kürzlich der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren beigetreten, was Vereinsvorsitzenden Hubert Weikmann (rechts) besonders freut. Um die Kosten, die für Krißmers Wettkampfteilnahmen anfallen, zu decken, wird er nun von Ulf Jäkel (links) gesponsert.

Kaufbeuren – Die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren hat ein neues, recht prominentes Mitglied in ihren Reihen, schließlich ist Joachim Krißmer nach seinem erneuten Sieg beim New York City Stair Climb (wir berichteten) der inoffizielle Weltmeister im Treppenlaufen. Um weiterhin an solchen Wettkämpfen teilnehmen zu können, die ganz schön ins Geld gehen, hat der Neugablonzer jetzt einen Sponsor gefunden.

„Wir sind sehr stolz darauf und freuen uns, Joachim als neues Mitglied und Kollegen im Dritten Zug Neugablonz unter Zugführer Ottmar Venus zu haben“, sagte Vereinsvorsitzender Hubert Weikmann am Mittwoch bei einem Pressetermin in der „Eiswache“ im alten Eisstadion. Krißmer ist Berufsfeuerwehrmann bei der Bundeswehr und nach der Schließung des Standorts in Penzing an den Kaufbeurer Fliegerhorst gekommen. Da bot es sich an, auch der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr beizutreten.

Wie berichtet, hat Krißmer in diesem Jahr bereits die Treppenläufe in New York, Berlin, Augsburg und Köln gewonnen, jeweils in kompletter Feuerwehrmontur und unter Atemschutz. Nur in ­Seattle reichte es nicht ganz für das Treppchen. Der 40-Jährige ist jedoch bereits fürs kommende Jahr für die Top 30-Starter im schnellen Block qualifiziert. Als nächstes steht Ende September ein Treppenlauf in Nordportugal an, bei dem es gilt, die 566 Stufen der barocken Monumentaltreppe der Basilika Bom Jesus do Monte in Braga zu erklimmen. 

Da all diese Reisen samt Flügen, Hotelaufenthalten und Startgeld mit einigen tausend Euro sehr kostspielig sind, ist Krißmer froh darüber, vor Kurzem im Kaufbeurer Unternehmer Ulf Jäkel einen Sponsor gefunden zu haben. Jäkel ist durch einen Fernsehbeitrag auf Krißmer aufmerksam geworden. Dessen Leistungen haben ihm so sehr imponiert, dass Jäkel sich dazu entschlossen hat, dem Feuerwehrmann bei seinen Wettkämpfen finanziell zu unterstützen. „Ich freue mich sehr, dass er so erfolgreich ist und möchte mit meiner Unterstützung seine Kosten decken.“ 

„Das ist eine riesen Entlastung für mich“, freut sich Krißmer. Er bezeichnet es als Win-Win-Situation, dass einerseits seine Kosten getragen würden andererseits seine Wettkampfteilnahmen auch eine gewisse Außenwirkung hätten. Für die Kaufbeurer Freiwillige Feuerwehr ist er nämlich mit seinen überragenden Leistungen auch ein Aushängeschild, betonte Weikmann. Aktive Feuerwehrler und Nachwuchs seien immer willkommen, aber schwer zu bekommen. Um sie anzuwerben und die Arbeit vorzustellen, wird es am 21. September im Rahmen eines Schwäbischen Feuerwehrtags einen Aktionstag in der „Eiswache“ am Berliner Platz geben.

Weikmann verriet auch schon eine interessante Neuigkeit: voraussichtlich ist der 23. November der Termin für den Umzug von der „Eiswache“ in die erneuerte und sanierte Feuerwache an der Neugablonzer Straße. Eingeweiht werden soll das neue Feuerwehrhaus, in dessen Neubau die Stadt Kaufbeuren zehn Millionen Euro investiert, dann im Mai nächsten Jahres.

von Martina Staudinger

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