Sport verbindet Generationen

Sport verbindet die Generationen: Vera Uwira (Tischtennis Altersstufe Ü70), Sportpfleger Otto-Richard Zobel, Schwimmer Wolfgang Orth (12 Jahre), Schülerin Franziska Barnsteiner (Altersstufe U17) und Bürgermeister Gerhard Bucher. Foto: Frisch

Über 100 Sportler und Mannschaften aus den unterschiedlichsten Disziplinen vom Schwimmen über Karate und Fechten bis hin zum Streethockey durften am vergangenen Freitag in der Aula der Staatlichen Beruflichen Oberschule eine Ehrung aus den Händen von Bürgermeister Gerhard Bucher entgegen nehmen. Alle hatten in der Vergangenheit in ihrer jeweiligen Sportart bedeutende Siege errungen. Besonders der Nachwuchs war dabei stark vertreten, aber auch die „Senioren 50 +“ zeigten durch ihre Leistungen, dass körperliche Fitness und sportlicher Erfolg nicht vom Alter abhängen.

So erreichte zum Beispiel Vera Uwira als älteste Teilnehmerin unter anderem den ersten Platz in den bayerischen Tischtennis-Meisterschaften in der Kategorie Ü70-Doppel sowie jeweils den dritten Platz im Ü70 Dameneinzel und dem Ü70 Mixed. Der Sportler mit den meisten Folgen (Einzelsiegen in verschiedenen Wettkampfkategorien) dagegen gehörte zu den Jüngsten: der zwölfjährige Schwimmer Wolfgang Orth beeindruckte mit mehreren Erstplatzierungen bei der schwäbischen Meisterschaft (25 Meter Bahn und 50 Meter Bahn) in Freistil, Rücken und Lagen. Auf der schwäbischen Rangliste nimmt der Schüler den ersten Platz im Freistil mit 50 Meter, 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter, 800 Meter und 1.500 Meter ein. Dazu kommen auch hier weitere Erstplatzierungen im Rücken-, Schmetterling- und Lagenschwimmen. Auf den vordersten Rängen landete Wolfgang Orth zudem bei den Bayerischen Jahrgangsmeister- schaften, der Bayerischen Rangliste und der Deutschen Rangliste, wo er den dritten Platz im 1.500 Meter Freistil hält. „Man sieht, dass der Begriff von Kaufbeuren als Stadt des Sports nicht nur eine Floskel ist“, resümierte Bürgermeister Gerhard Bucher, der bei den Ehrungen Oberbürgermeister Stefan Bosse vertrat. „Jeder dritte Bürger bei uns ist Mitglied in einem Verein. 37 verschiedene Sportarten kann man bei uns ausüben, und dieses Angebot wird auch genutzt, wie man an der Vielzahl der heute vertretenen Sportler und Disziplinen sieht“, so Bucher weiter. Ehrungen wie diese seien wichtig, denn: „Wir brauchen Vorbilder, die uns begeistern und zu eigenen Leistungen anregen.“ Diese seien zudem wichtige „Multiplikatoren“, die Kaufbeuren nach außen würdig verträten. Besonderer Dank gebühre dabei auch den Eltern, die die jungen Nachwuchstalente bei der Ausübung ihres Sports unterstützten. Kaufbeurens Sportpfleger Otto-Richard Zobel betonte in seiner Ansprache zudem den großen Anteil, den die Ehren- amtlichen am Erfolg der Sportvereine hätten: „Ich möchte hier noch mal ausdrücklich allen danken, die sich in dieser Form engagieren!“ Einen besonderen Ehrenpreis erhielt am Ende der Veranstaltung die Schülerin Franziska Barnsteiner. Sie konnte in ihrer Sportart Judo zehn Siege vorweisen, darunter drei erste Plätze bei den Schwäbischen, Südbayerischen und Bayerischen Meisterschaften FU 17 und den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften FU 17 (Damen unter 17 Jahren). Daneben ist sie Mitglied im Schwaben- und Bayernkader und belegte bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände den ersten Platz, ebenso wie in der Europäischen Rangliste FU 17 (Turnier der Europäischen Judo-Union in Tschechien / European Cadets Cup).

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