Anabolika-Untergrundlabor ausgehoben

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Die sichergestellten Präparate im Untergrundlabor.
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Die sichergestellten Präparate.
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Die sichergestellten Präparate im Untergrundlabor.

Kaufbeuren /Berlin – Die Spur eines 29-jährigen Kaufbeurers führte zu einem Anabolika-Untergrundlabor in Berlin.

Wie das Zollfahndungsamt München am Donnerstag mitteilte, haben Lindauer Zollfahnder bereits Mitte März bei acht zeitgleich im gesamten Bundesgebiet durchgeführten Durchsuchungen in einer Berliner Wohnung ein Anabolika-Untergrundlabor entdeckt, dabei 350 Ampullen (je 10 ml) fertige Anabolikapräparate unterschiedlicher Art, zwei Kilogramm eingeschmuggelte Grundstoffe zur Herstellung von Anabolika sowie ein Karton mit 300 Stück Potenzpillen sichergestellt. Auch der 32-jährigen Betreiber wurde festgenommen.

Auf die Spur des Untergrundlabors stießen die Fahnder bei ihren Ermittlungen gegen einen in Kaufbeuren ansässigen Händler von Rauschgift und Anabolika. Gegen den bereits polizeibekannten 29-Jährigen erging Haftbefehl. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Kaufbeuren fanden die Zöllner neben Anabolikapräparaten auch geringe Mengen Amfetamin.

Bei der Auswertung der Beweismittel stellte sich nun heraus, dass aus dem Berliner Untergrundlabor über 100 Postsendungen an Empfänger im gesamten Bundesgebiet geliefert worden sein könnten.

Sowohl der 29-jährige Kaufbeurer als auch der Berliner stehen in Verdacht, gegen die Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes verstoßen und dabei gewerbsmäßig gehandelt zu haben.

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