Engagement belohnen

Stadt Kaufbeuren unterstützt örtlichen Organisationen

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Der „Family Store“, ein Second-Hand-Kaufhaus und Familientreffpunkt in der Hüttenstraße in Neugablonz, wird von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ getragen.

Kaufbeuren – Dass das Bürgerschaftliche Engagement in der Coronahilfe in Kaufbeuren gut funktioniert, stellen diverse Organisationen vor Ort eindrücklich unter Beweis: Mit insgesamt 24.000 Euro unterstützt die Stadt aktuell elf Projekte.

Je nach Bedarf kommen sie Akteuren wie der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, der Kaufbeurer Tafel Gratislädle, dem SKM und Co. zugute.

Durch die Initiative „Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ des Bayerischen Sozialministeriums erhält auch die Stadt Kaufbeuren einen Pauschalbetrag in Höhe von 60.000 Euro, die damit die Fürsorgeleistungen der örtlichen Organisationen unterstützten wird.

Erste Vorschläge für die Verteilung der Zuwendung haben die Abteilung Arbeit und Soziales, das Seniorenbüro und die Abteilung Kaufbeuren-aktiv bereits zusammengestellt. Für die noch verfügbaren Mittel in Höhe von 32.000 Euro können laut Stadtkämmerer Markus Pferner gerne weitere Vorschläge eingereicht werden.

Vielfältige Hilfe der Organisationen

Unter den Akteuren, die sich in der Coronakrise für die Bürger stark machen, befindet sich zum Beispiel die Stiftung Nächstenliebe in Aktion, die von der Stadt bereits Zuwendungen in Höhe von 4.000 Euro für Nachbarschaftshilfe und die Herstellung von Mundschutz erhalten hat. Mit der Gründung eines Helferkreises sei dem Team um humedica-Mitgründer Wolfgang Groß ein „tolles Recruiting“ gelungen, wie Oberbürgermeister Stefan Bosse im Finanzausschuss als ein Beispiel für herausragendes Engagement in der Stadt nannte. Die Organisation habe flexibel agiert, zahlreiches Personal gewinnen können und „für den ganzen Landkreis Masken zur Verfügung gestellt“, sagte Bosse.

Vielerlei Hilfsangebote 

Durch Zuwendungen unterstützt werden auch das Gratislädle und die Wärmestube, die in Zeiten, in denen die Lebensmittelspenden teilweise ausbleiben, mit der Aufrechterhaltung ihres Angebots zu kämpfen haben. Während das Mehrgenerationenhaus sich um die Vermittlung ehrenamtlicher Helfer kümmert und einen Telefondienst für Betroffene anbietet, hat die Lebenshilfe neben der Telefon-Hotline das Angebot eines virtuellen Corona-Cafés. Um Senioren über die Einsamkeit hinwegzuhelfen, bieten weitere Organisationen Besuchsdienste an. Auch diese Verbände erhalten entsprechend ihrer Gegenleistung Zuwendungen.

Kaufbeurens Zweiter Bürgermeister Oliver Schill nahm in diesem Rahmen die Gelegenheit wahr, „all den Organisationen für ihr Engagement Danke zu sagen“.


Mahi Kola

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